DSV-Handballer mit der dritten Niederlage in Folge

Handball – Oberliga Ostsee-Spree Männer Bad Doberaner SV (Bericht 10)

Bad Doberaner SV – Lausitzer HC Cottbus 28:38 (12:21)

DSV-Handballer mit der dritten Niederlage in Folge

Irgendwie kam das Lob für eine „Wiedergutmachung“ nach dem knappen 28:29 in Neubrandenburg wohl unpassend, denn die darauf folgende Partie des Bad Doberaner SV gegen den Lausitzer HC aus Cottbus ging mit 28:38 Toren gleich um zehn Treffer nach hinten los. Für die DSV-Handballer die dritte Niederlage in Folge und gar sieben Zähler weniger für die Tabelle in der Oberliga Ostsee-Spree. Mit aktuell 12:8 Punkten sind die Münsterstädter jetzt Tabellenfünfter, gehören so noch zum Vorderfeld.

Die Hausherren gingen nur durch den einzigen Treffer von Christian Hasenpusch in Führung und bekamen dann sofort den „Gegenwind aus der Lausitz“ von vorne ins Gesicht geblasen. Nach dem 3:3 (5.) wurde es damit ganz heftig. „Wie schon im Heimspiel gegen die Preußen, fanden wir keinen Zugriff im gesamten Abwehrverbund“, musste DSV-Trainer Matthias Schmidt etwas unwillig feststellen. „Viel zu langsam, viel zu behäbig wurde agiert.“ Die Cottbusser nutzten „diese Freiheiten“ immer wieder aus, trafen schon vom Neun-Meter-Kreis oder zogen gar bis auf sechs Meter locker durch. So hatten Doberans Keeper auch keine Chance, noch an den Ball zu kommen. Aus dem 3:6 wurde dann bis zur Halbzeit schon ein vorentscheidende 12:21-Rückstand.

Bei acht, neun oder zehn Toren weniger für die Doberaner blieb es auch in den zweiten 30 Minuten. Die Gäste aus der Lausitz behielten alles fest im Griff, auch als sie in der Schlussphase ihre zumeist jüngeren und weniger spielenden Akteure brachten.

Auch die Gastgeber wechselten, was aber mit Qualitätsverlusten verbunden war. Beim DSV fehlten weiter einige verletze Spieler. Andere gingen angeschlagen in die Partie. So informierte DSV-Handballchef Torsten Römer auch, dass Patrick Schmidt in dieses Jahr nach Knieverletzung nicht mehr auflaufen könne. Sein Fazit: „Wieder hatten wir gegen eine körperlich sehr robuste Mannschaft unsere Probleme. Hier müssen wir es schleunigst hinbekommen, von Beginn an voll gegenzuhalten.“ Einen riesigen Dank gab Torsten Römer an die Fans für den aufmunternden Applaus nach Spiel von der Mannschaft weiter.

Für die Münsterstädter ist sonst durch den starken Saisonstart noch nicht viel passiert. Mit Usedom (17:5 Punkte), Cottbus (16:6), Preußen (13:9) und Greifswald/Loitz (11:7) sind die Münsterstädter weiter auf Augenhöhe. Nur Ludwigsfelde (19:1 Punkte) ist deutlich enteilt im Tabellenbild der Oberliga Ostsee-Spree.

Bad Doberaner SV:   Lars Brandes, Marty Lampe - Christoph Rasch 3, Johannes Trupp 6, Jonathan Seidel 1, Sebastian Voigt 3/2, Christian Hasenpusch 1,Ole Prüter 8, Alexander Stöwsand, Oliver Wende 5/2, Tom Paul, Marcus Prütz 1, Moritz Hauschild, Florian Polkehn.


Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 21.11.2022 um 06:13 von:
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