DSV-Ladies patzen zum Abschluss

Handballerinnen landen nach Pleite in Barth letztlich auf Rang vier.

Barth. Mit einer enttäuschenden 16:18 (10:8)-Niederlage im finalen Auswärtsspiel beim SV Motor Barth haben die Handballdamen des Bad Doberaner SV ihre erste Verbandsliga-Saison nach dem freiwilligen Rückzug aus der MV-Liga beendet. „Damit bleibt es bei Rang vier und wir haben unsere Zielsetzung damit verpasst“, erklärte DSV-Coach Torsten Römer nach dem Punktverlust. Einziger Trost: Selbst ein Erfolg in der Boddenstadt hätte es aufgrund der Siege der Konkurrenz in der Tabelle nicht mehr für eine bessere Platzierung gereicht.

„Die Niederlage haben wir uns in erster Linie selber zuzuschreiben“, ärgerte sich Römer nach der insgesamt fünften Pleite im zehnten und letzten Auswärtsspiel einer eher durchwachsenen Saison. Die Gäste lagen dabei zunächst noch aussichtsreich in Führung (1:3, 3:7, 6:10) und schienen gerade den Barther Angriff im Griff zu haben. „Ansonsten haben wir aber nicht sonderlich viel auf die Reihe bekommen. Mit zunehmender Spielzeit haben wir dann immer mehr Torchancen vergeben und mit Beginn der zweiten Halbzeit ging dann so gut wie gar nichts mehr“, resümierte Römer.

Zwar bauten die Damen aus der Münsterstadt ihren Vorsprung nochmals auf vier Treffer aus (8:12, 36.), doch Barth bekam immer mehr Aufwind und drehte gegen biedere Gäste folgerichtig die Partie. Auch Römers Auszeit (49.) konnte nicht verhindern, dass die Motor-Sieben über die Stationen 12:12 und 16:13 die zwei Zähler letztlich auf dem eigenen Punktekonto verbuchen konnte.

Erschwerend hinzu kam, dass die Referees etwas frühzeitig in den Urlaubsmodus übergingen und beiden Teams das Leben mit eine Rolle Reihe von wenig nachvollziehbaren Entscheidung schwer machten. „Für uns war gerade die geringe Handhabe gegen das passiven Spiel der Bartherinnen in dieser Phase problematisch“, sagte Torsten Römer. Allerdings: Chancen für einen Sieg waren auf Seiten der DSV-Ladies auch so weiterhin zu Hauf vorhanden, sie blieben jedoch ungenutzt.

DSV: Schreiner – Wende 7/5, Zädow 1, Menzel, Lenz 1, Nowak 1, Ott 3, Rosenkranz, Kraeft, Davidek, Meyer 2, Busch 1.