DSV-Handballer zu Gast in Stralsund

Bad Doberan. Ihr letztes Auswärtsspiel der sich zu Ende neigenden Saison bestreiten am Sonnabend die Handballmänner des Doberaner Sportvereins. Eine weite Wegstrecke müssen die Münsterstädter dabei allerdings nicht zurück legen, als Gastgeber wartet der Stralsunder HV. Als Tabellenzehnter (18:30 Punkte) der Oberliga Ostee-Spree sind die Doberaner beim einstigen Bundesligisten (2. Platz/38:10 Punkte) klarer Außenseiter.

„Wir wollen uns in jedem Fall besser präsentieren als bei der deutlichen Niederlage im Hinspiel“, sagt DSV-Coach Lars Rabenhorst vor dem Auftritt am Strelasund. Im Dezember hatten die Doberaner das Landesderby in eigener Halle sang- und klanglos mit 16:31 verloren. Nach dem gesicherten Klassenerhalt liegt der Druck im zweiten Aufeinandertreffen beider Teams allein bei den Hausherren. Nur mit einem Erfolg könnte der SHV seine geringen Meisterschaftschancen überhaupt aufrecht erhalten, ist zugleich aber auf einen Ausrutscher des derzeit führenden LHC Cottbus (1./40:8) angewiesen.

Beide Top-Clubs haben derweil bereits ihren Verzicht auf einen Aufstieg in die 3. Liga erklärt und gehören damit auch in der kommenden Saison zu den Kontrahenten des Bad Doberaner SV. Grund für die sportlichen Verbleib in der Oberliga ist in beiden Fällen vornehmlich die fehlende finanzielle Basis für das unsichere Unterfangen in der Drittklassigkeit. Stralsunds Trainer Markus Dau bestätigte aber unlängst das Ziel, den Aufstieg in der kommenden Saison anzugehen. Mit der kürzlich veröffentlichten Verpflichtung von Florian Zemlin, aktuell Spielmacher beim Zweitligisten HC Empor Rostock, hat der SHV in dieser Hinsicht zumindest personell schon einmal aufhorchen lassen.

Auch bei den Doberanern laufen die Planungen für die neue Spielzeit auf Hochtouren. Neuzugänge für ein voraussichtlich weiteres schweres Jahr in der Oberliga gibt es aktuell jedoch noch nicht zu vermelden.

Weitere Ansetzung: MJD: Schwaaner SV – DSV (Sa.)