Matthias Jahn (M.) soll neben Kapitän Sebastian Prothmann weiter zu den Führungskräften beim Doberaner SV gehören.

Doberaner Handballer testen vor eigenem Publikum

Der morgige OSPA-Cup ist die erste Standortbestimmung für die DSV-Sieben.

Bad Doberan. Nach drei Wochen schweißtreibender Vorbereitung steht für die Handball-Männer des Doberaner SV am Sonnabend ein Härtetest auf dem Programm. Bei der fünften Auflage des OSPA- Cups in der Bad Doberaner Stadthalle präsentiert sich die neuformierte Mannschaft erstmals den eigenen Fans.

Mit Ausnahme von Alexander Palm stehen Trainer Lars Rabenhorst beim eigenen Vorbereitungsturnier voraussichtlich alle Akteure zur Verfügung. Das ergibt die willkommene Gelegenheit, sich für den immer näher rückenden Saisonstart in der Oberliga Ostsee-Spree am 2. September einzuspielen. Immerhin fünf neue Spieler gilt es, für Coach Rabenhorst zu integrieren.

Der Kampf um die Stammplätze ist dabei neu entbrannt. Lediglich am Kreis (Matthias Jahn und Jan Ritzrau) und auf der Rechtsaußenposition (Tim Lehwald und Christian Fandrich) duellieren sich arrivierte Kräfte aus den Vorjahren. Sonst mischen die Neuankömmlinge Ben Meyer, Hannes Spitzner und Ingmar Rinas (Rückraum) sowie Alexander Holst (Linksaußen) und Tobias Malitz (Tor) munter mit.

Und Lars Rabenhorst ist nicht nur mit deren Auftreten bislang zufrieden. „“Der Gesamteindruck vom Team ist bisher sehr gut. Die ‚Neuen‘ sind körperlich sehr präsent““, sagt der 43-Jährige. Schon vor dem ersten Training hatte der Trainer „großes Potenzial“ in seinem 17-köpfigen Kader erkannt.

Wofür das in einer stark einzuschätzenden Oberliga letztlich reichen mag, ist anhand der ebenfalls verstärkten Konkurrenz nur sehr schwer auszumachen. Zunächst gilt es daher, weiter die wichtigsten Abläufe zu trainieren und auch auf dem Spielfeld zu testen. „„Die Ansätze sind ja bisher schon gut. Es gilt jetzt, die Feinabstimmung noch zu verbessern““, weiß Matthias Jahn, der in der neuen Saison nebst Kapitän Sebastian Prothmann weiter zu den Führungskräften gehören wird.

Morgen treffen die DSV-Handballer beim OSPA-Cup ab 11.30 Uhr zunächst auf den Drittligisten HC Empor Rostock, der nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga einen noch größeren Umbruch vollzogen und in der bisherigen Vorbereitung sehr wechselhafte Leistungen gezeigt und entsprechende Ergebnisse erzielt hat. Im zweiten Turnierspiel kommt es im Duell des Stralsunder HV mit dem HSV Insel Usedom zum Aufeinandertreffen zweier Doberaner Oberliga- Kontrahenten. Die jeweiligen Sieger beider Partien absolvieren um 17.00 Uhr das Endspiel des OSPA-Cups. Zuvor ermitteln die Verlierer ab 15.15 Uhr den Drittplatzierten.

„Die Halbfinals dauern jeweils zweimal 25 Minuten, die beiden anschließenden Platzierungsspiele gehen über die volle Spielzeit von zweimal 30 Minuten“, erklärt Robert French aus dem DSV-Vorstand. Er bedankt sich auch schon im Vorfeld bei den vielen freiwilligen Helferinnen aus der Frauenmannschaft und den weiteren Organisatoren: „Ohne derartige Unterstützung wäre so ein Turnier nicht durchführbar.“


Spielplan

11.30 Uhr Doberan – Rostock
13.15 Uhr Stralsund – Usedom
15.15 Uhr Spiel um Platz 3
17.00 Uhr Finale

Tickets an der Tageskasse: Die Stadthalle wird um 11.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5,- bzw. ermäßigt 4,- Euro für Kinder, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte (Nachweis erforderlich).