Am Ende auf dem 9.Platz

Handball – Oberliga Ostsee-Spree Männer, Meisterschaft 2021/2022 (Spiel 22)

Bad Doberaner SV – SV Fortuna 50 Neubrandenburg 25:23 (15:10)

Doberaner Handballer auch im letzten Saisonspiel erfolgreich

Von Renate Kudruhs / NNN

„Ende gut, alles gut“. So zumindest die Einschätzung der meisten Doberaner Handballfans am Sonnabend nach dem Abpfiff des letzten Saisonspiel. Die Männer ihres Vereins Bad Doberaner SV gewannen in  der Runde um den Verbleib in der Oberliga Ostsee-Spree gegen den Landesrivalen SV Fortuna 50 Neubrandenburg jederzeit sicher mit 25:23 Toren. Das Fehlen von Trainer Matthias Schmidt und einiger Akteure auf dem Feld wurde so gut überspielt. Co-Trainer Yan Vizhbovskyy, der wie auch Sebastian Prothmann, Kay Landwehrs und Johannes Spitzner das sportliche Engagement bei den Münsterstädtern mit diesem Start-Ziel-Sieg über Fortuna beendete und herzlich verabschiedet wurde, hatte die Mannschaft so eingestellt, dass die Ausfälle nicht sonderlich ins Gewicht fielen. Die Einheimischen konnten sich sogar „den einen oder anderen Schlendrian und kleine Spielpausen“ im Verlauf der Partie leisten.

Die Abwehr um die beiden Torsteher Sebastian Prothmann in der ersten Hälfte und dann Florian Voigt hatten in Zusammenarbeit mit den Vordermännern alles im Griff. Im Gang nach vorne agierten die Hausherren mit viel Ruhe und Geduld. Großen Anteil daran hatte auch der eigentliche Linksaußen Tom Paul, der auf der Mittelposition „seine Nebenleute immer gut ins Bild setzte, die dann die notwendigen Treffer für den Erfolg“ erzielten. Auch wenn gegen die Vier-Tore-Städter mit Christian Hasenpusch der erfolgreichste Angreifer der Saison (99 Tore in 14 Spielen) fehlte, reichte es zum Zwei-Tore-Vorsprung. Am Samstag hatten Daniel Finkenstein (7 Tore), Kay Landwehrs (6) und Eric Wilhelm (5) das beste Gespür für den genauen Torabschluss.

So zog der Doberaner SV gleich auf 7:2 (10.) weg, führte mit 10:5 (16.) und hielt den Vorsprung mit dem 15:10 bis zum Pausentee. Nach dem Seitenwechsel hatte das DSV-Team mit dem 19:13 (40.) erneut den besseren Start. Nochmals eng wurde es nur nach einer „gewissen torlosen Ruhephase“ der Gelb-Blauen mit dem 20:21-Anschluss durch Neubrandenburg. Mit einer Auszeit brachte der DSV-Trainer seine Mannschaft aber wieder auf den richtigen Weg. „Am Ende noch einmal ein Sieg, der Klassenerhalt und ein einstelliger Tabellenplatz in der Gesamtwertung der Oberliga“, lehnte sich der DSV-Handballchef Torsten Römer zufrieden zurück. Mit seinen Helfern arbeitet er schon an der Vorbereitung der nächsten Serie, die am 20. August mit dem traditionellen OSPA Cup ihren ersten Höhepunkt hat.

Bad Doberaner SV:  Sebastian Prothmann, Florian Voigt – Christoph Rasch 2, Sebastian Voigt, Kay Landwehrs 6, Tom Paul 1, Eric Wilhelm 5, Oliver Wende 1, Tom Kröplin 1/1,  Daniel Finkenstein 7, Marcus Prütz 2.