Presseartikel

Narva Berlin – Bad Doberaner SV 30:26

Stefan Ehlers / Ostsee-Zeitung

Die Gäste waren dichter an einem Punktgewinn, als es das Ergebnis vermuten lässt. Als Christian Hasenpusch gut drei Minuten vor Schluss auf 26:27 verkürzte, war alles offen. Doch im direkten Gegenzug kassierte der Torschütze eine Zeitstrafe. Die Schiris dachten, es sei die dritte Herausstellung und zeigten Hasenpusch die Rote Karte. In Unterzahl war für die Münsterstädter nichts mehr zu holen.

Bereits Mitte der zweiten Halbzeit, als die Gäste 20:18 führten, gab es zwei Zeitstrafen für den DSV. „Das war ärgerlich, dass wir in den entscheidenden Situationen in Unterzahl waren“, meinte DSV-Kapitän Sebastian Voigt. Zugleich lobte er das Konterspiel der Berliner. „Sie haben eine sehr gute erste Welle gespielt. Damit haben sie uns überlaufen.“

Der DSV trat in der Hauptstadt stark ersatzgeschwächt an. Neben Moritz Hauschildt und Tom Kröplin fehlten auch Hannes Spitzner und Martyi Lampe. Mehrere Spieler gingen angeschlagen in die Partie. „Ich hoffe, dass die Verletztenliste kleiner wird und wir ordentlich trainieren können“, meinte Sebastian Voigt mit Blick auf das Derby am Sonnabend gegen die SG Uni Greifswald/Loitz (19 Uhr, Stadthalle). „Das wird ein spannendes Spiel“, ist der DSV-Kapitän überzeugt.

DSV: Prothmann, F. Voigt – S. Voigt 3/2, Landwehrs, Vizhbovskyy, Seidel, Hasenpusch 4, Paul 4, Finkenstein, Wende 6, Wilhelm 3, Lehwald 6, Rasch.

Siebenmeter: * Narva 5/2, DSV 2/2. *Strafminuten: Narva 6, DSV 14.