Presseartikel

Handball – Oberliga Ostsee-Spree Männer, Meisterschaft 2021/2022 (Spiel 5)

Bad Doberaner SV – VfV Spandau Berlin 25:20 (9:9)

Zwei wichtige Punkte für Münsterstädter Handballmänner

Von Renate Kudruhs / NNN

In der eigenen Stadthalle wurde es für die Handballmänner des Bad Doberaner SV „ein verdammt schweres Spiel“, dass für die Gastgeber mit einem 25:20-Sieg über den VfV Spandau ausging. „Wir hatten die Berliner per Video im Vorfeld noch mit der gesamten Mannschaft studiert, um uns eine entsprechende Spieltaktik zurechtzulegen“, berichtete DSV-Coach im Nachhinein. Aber ohne den erkrankten Daniel Finkenstein sowie die verletzten Tom Kröplin und Moritz Hauschildt griff sie nicht so richtig. So war die erste Spielhälfte von technischen Fehlern und vergebenen Chancen geprägt auf beiden Seiten geprägt. Die Abwehrreihen dominierten bis zum leistungsgerechten 9:9 zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel dann deutlich mehr Bewegung und eine bessere Spielübersicht bei den Hausherren. Doberan nutzte die Chancen jetzt konsequenter und kam über ein 12:9 und 15:12 (40.) in die Vorhand. „Geburtstagskind Johannes Spitzner taute auch endlich auf, zeige wozu er in der Laage ist“, lobte der Trainer. Er hob auch die Leistung von Keeper Sebastian Prothmann mit etlichen Paraden hervor. Wichtig auch der von Florian Voigt gehalten Siebenmeter beim Stande von 20:17 (53.). Die Doberaner spielten so den Rest herunter, ohne noch einmal in Gefahr zu geraten. Fazit von DSV-Handball-Chef Torsten Römer: „Wichtig waren die Punkte. Da fragt später niemand mehr nach, wie die zustande gekommen sind.“ Der Doberaner SV ist mit 6:6 Punkten jetzt Tabellenvierter in der Vorrundengruppe

Bad Doberaner SV:    Sebastian Prothmann, Florian Voigt, Marty Lampe,  – Tim Lehwald 1, Christoph Rasch 2, Sebastian Voigt, Kay Landwehrs 2/1, Johannes Spitzner 2, Tom Paul 1, Oliver Wende 3,  Eric Wilhelm 6, Christian Hasenpusch 8, Jonathan Seidel.