Presseartikel

VfL Tegel – Bad Doberaner SV 30:27 (17:14)

DSV-Handballer haben ein „Kopfproblem“

Von Renate Kudruhs

Nach den Niederlagen gegen Neubrandenburg (23:25)und auch in Werder (30:35)wollten die Handballmänner des Bad Doberaner SV beim punktgleichen VfL Tegel den Bock endlich umstoßen. Es misslang erneut, die Münsterstädter unterlagen beim Berliner Tabellennachbarn mit 27:30 Toren und sind in der Oberliga Nord jetzt Tabellenletzter. „Jetzt ist für unsere Männer der Fehlstart in die neue Saison perfekt“, kommentierte DSV-Handballchef Torsten Römer. Sein verantwortlicher Trainer Matthias Schmidt reagierte da noch drastischer und fluchte sich den Handballfrust erst einmal von der Seele. „Wir spielen erneut auf Augenhöhe mit, gleichen sogar aus, kommen aber nie in die Vorhand“, schüttelt der erfahrene Coach noch im Nachhinein den Kopf. „Der Ausgleich ist durch gute Aktionen fast greifbar, da rutschen der Abwehr und auch den eigentlich gut halten Torhütern einfache Bälle der Gastgeber durch die Finger.“ Weder nach dem 6:6-Ausgleich in der ersten Hälfte noch hach dem 20:21-Anschluss konnten die Münsterstädter die Partie drehen. Chancen dafür gab es etliche. Die Doberaner Handballmänner scheinen ein „Kopfproblem“ zu haben. Dabei tun dann 22 (!!!) Fehlwürfe, einfache Abspielfehler und das freistehende Vergeben von zehn (!) hundertprozentigen Torchancen ein Übriges. „Jetzt heißt es am Samstag gegen den Berliner TV in der eigenen Stadthalle den Bock endlich umzustoßen. Es müssen Punkte her, ohne Wenn und Aber“, so auch die Forderung von Manager Hartmut Polzin an sein Team.

Bad Doberaner SV:    Sebastian Prothmann, Marty Lampe, Florian Voigt – Tim Lehwald, Christoph Rasch 3. Sebastian Voigt, Kay Landwehrs 5/2, Johannes Spitzner, Daniel Finkenstein 5, Oliver Wende , Christian Hasenpusch 9, Tom Paul 3, Jonathan Seidel 2.