DSV-Handballer bieten dem Favoriten die Stirn

Handball – Oberliga Ostsee-Spree Männer, Meisterschaft 2021/2022 (Spiel 2)

HV Grün-Weiß Werder – Bad Doberaner SV 35:30 (18:16)

Von Renate Kudruhs

Nach der 23:25-Heimniederlage gegen Neubrandenburg stand das Oberliga-Match der Handballmänner des Bad Doberaner SV beim HV Grün-Weiß Werder unter einem ganz schlechten Vorzeichen. Gleich mehrere DSV-Akteure standen den Trainern nicht zur Verfügung. Torhüter Sebastian Prothmann fehlte. Daniel Finkenstein lag mit Fieber im Bett und Christoph Rasch fuhr vom Treffpunkt wieder nach Hause. Seine Erkältung lies keine anstrengende Reise, geschweige noch ein Handballspiel zu. Der angeschlagener Moritz Hauschildt saß zwar auf der Bank, spielte aber nicht. So waren die 30 Auswärtstreffer für die Münsterstädter sich ein gutes Ergebnis. Sie reichten aber nicht, um die 30:35-Niederlage beim Favoriten HV Grün-Weiß Werder zu verhindern. Aber das Team aus Mecklenburg stämmte sich von Beginn an gegen den erneuten Punktverlust. Ein 3:3, 6:6 und 11:11 (21.) zeugten davon. Mit dem 14:12 und 15:14 (26.) lag das DSV-Team sogar in Führung, die aber bis zum 16:18 zur Pause nicht gehalten werden konnte. „Von Beginn an gaben alle hundert und mehr Prozent und boten dem Favoriten die Stirn“, war Trainer Matthias Schmidt nicht unzufrieden. „Das blieb auch in der zweiten Halbzeit so. Es gab mehrere Möglichkeiten zum erneuten Ausgleich. Nach dem 28:29-Anschluss in der 54. Minuten machten wir auf und liefen prompt in die Falle.“ So fiel trotz starker Doberaner Leistung die Niederlage zu hoch aus.

Bad Doberaner SV:    Florian Voigt, Marty Lampe – Tim Lehwald 4. Sebastian Voigt, Kay Landwehrs 4/1, Johannes Spitzner5, Oliver Wende 6/2, Christian Hasenpusch 5, Tom Paul 3, Eric Wilhelm 2, Jonathan Seidel 1