Presseartikel

Bad Doberaner SV – SV Fortuna 50 Neubrandenburg 23:25 (12:9)

Doberaner Handballmänner vergeben viele Torchancen

Von Renate Kudruhs

 „Nicht schlecht gespielt und doch beide Punkte abgegeben“, so das Trainerfazit von Matthias Schmidt nach der 23:25-Heimniederlage der Handballmänner des Bad Doberaner SV im Landesderby gegen den SV Fortuna 50 Neubrandenburg. „Es war mehr drin“, so auch DSV-Handball-Chef Torsten Römer. „Unser Team spielte oft überhastet und verlor so immer wieder den Ball.“

Dabei hatten die Münsterstädter einen guten Start in das Match. Nach dem 6:6 (18.) waren die Gastgeber bis zum 12:9 zur Halbzeit sogar die spielerisch bessere Mannschaft. Lobenswert auf Gastgeberseite die Torwartleistung von Florian Voigt bis zur Halbzeit. Einziges Manko war das Auslassen gut herausgespielter Torchancen. Auch der erste Siebenmeter wurde bis zur Pause vergeben. Zwei weitere sollten nach dem Seitenwechsel noch folgen. Trotzdem blieben die Hausherren bis zum 17:16 (45.) in der Vorhand. Doberan vergab ab dann mehrere Kontermöglichkeiten, um deutlicher zu führen. So zog sich die Partie über ein 19:19 bis zum 22:22 (54.) auf Augenhöhe hin. In Unterzahl mussten die Doberaner Männer die Fortuna auf 24:22 (59.) ziehen lassen. Daniel Finkenstein schafften zwar schnell den 23:24-Anschluss, aber das letzte Tor gelang den Gästen aus der Vier-Tore-Stadt.

„Ein gutes Spiel nutzt nichts, wenn kein Punkt herausspring. Wir müssen unsere Fehler abstellen und 60 Minuten konsequent spielen“, meinte Matthias Schmidt abschließend. Vielleicht fehlten mit den angeschlagenen Christian Hasenpusch und Moritz Hauschild auch zwei Akteure für wichtige Treffer.

Bad Doberaner SV: Florian Voigt, Sebastian Prothmann, Marty Lampe – Tim Lehwald, Christoph Rasch 2, Sebastian Voigt 5/3, Kay Landwehrs 4/1, Johannes Spitzner 2, Oliver Wende 5/3, Eric Wilhelm 1, Jonathan Seidel, Tom Paul, Daniel Finkenstein 4,

Handball-Oberliga Ostsee-Spree Saison 2021/22 Staffel Nord- Bad Doberaner SV – SV Fortuna Neubrandenburg 23:25 (12:9) – Tom Paul wird von Jan Kühle attackiert und holt für den DSV einen Siebenmeter raus.