DSV-Handballer wollen Heimsieg

Doberaner bestreiten morgen erstes Pflichtspiel seit März in heimischer Stadthalle.

Nach weit über einem halben Jahr ist es am Sonnabend endlich so weit: Die Handballer das Bad Doberaner SV bestreiten wieder ein Pflichtspiel in der heimischen Stadthalle. Um 19 Uhr empfangen sie den SV Brandenburg-West zum ersten Duell in der Staffel Nord der Oberliga Ostsee-Spree. Nachdem die Münsterstädter zum Auftakt vor 14 Tagen spielfrei hatten, wurde die Partie beim HSV Insel Usedom vor Wochenfrist nach dem Unfall von Alexander Stöwsand abgebrochen.

Jetzt will die Truppe von Trainer Matthias Schmidt auch ohne den Zwei-Meter-Mann, der den Doberanern vorläufig fehlen wird, die beiden ersten Punkte einfahren. „Die Mannschaft hat den Vorfall mit ,Stö‘ einigermaßen weggesteckt. Wir haben uns am Montag in einer Gesprächsrunde darüber unterhalten. Dabei war zu erkennen, dass die Jungs bereit sind, alles für einen Sieg zu geben“, sagt der Coach. Auch Manager Hartmut Polzin ist optimistisch: „Die Mannschaft hat ein gutes Gefüge, spielt jetzt seit einem Jahr zusammen.“

Ein Durcheinander gibt es um den Termin für das Wiederholungsspiel zwischen dem HSV Insel Usedom und dem Bad Doberaner SV. Während sich beide Teams zunächst auf den 17. Oktober geeinigt hatten, haben die Insulaner inzwischen aus Personalgründen abgesagt. Wahrscheinlich wird die Partie nunmehr am 19. Dezember ausgetragen – vorausgesetzt, der Staffelleiter stimmt einer weiteren Verlegung zu.

Die morgige Begegnung in Bad Doberan ist mit 100 Karten ausverkauft. Auf Grund der gegenwärtig geltenden Bestimmungen muss auch der DSV die Zuschauerzahl begrenzen. Der Eingang für Zuschauer ist der normale Haupteingang der Stadthalle. Verlassen wird die Halle während der Pausen über den Sportlereingang. Beim Betreten und während des gesamten Aufenthalts in der Halle ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Ausnahmen gelten für Vorschulkinder und Personen, die vom Tragen solcher Masken durch ärztliches Attest befreit sind. Die gastronomische Versorgung erfolgt im Foyer.

Burkhard Ehlers (Ostsee-Zeitung vom 9. Oktober 2020)