1.Männer, 2.Männer, 1.Frauen, MJA, MJC, WJB, WJE   |   20.01.2012, 06:31 Uhr

DSV-Sieben ist heiß auf Partie gegen Potsdam

Doberans Oberliga-Team hat mit den Gästen von der Havel noch eine alte Rechnung offen.

Handball - Für die Männer des Bad Doberaner SV gab es in der Ostsee-Spree-Oberliga zuletzt häufiger Grund zum Jubeln. Mit vier Siegen in Folge haben sich die Münsterstädter in den oberen Tabellenregionen festgesetzt und wollen ihre Serie im Heimspiel gegen den 1. VfL Potsdam II (Sonnabend, 18 Uhr, Stadthalle) weiter fortsetzen.

Mit der Zweitliga-Reserve des VfL (8. Platz/12:16 Punkte) verbindet die DSV-Sieben (4./21:7) bislang jedoch keine guten Erinnerungen. In der Hinrunde kamen die indisponierten Doberaner in der brandenburgischen Landeshauptstadt klar mit 25:35 unter die Räder. Die höchste Saisonpleite ist den Mecklenburgern bis heute im Gedächtnis geblieben.

Der DSV benötigte zu Beginn eine gewisse Anlaufzeit, um sich in der Oberliga zu akklimatisieren. Mittlerweile findet sich das Team von Trainer Stefan Kultermann in der nicht mehr ganz so neuen Umgebung aber scheinbar gut zurecht. Und so lassen sich die Doberaner auch von den derzeitigen Personalsorgen nicht aus dem Konzept bringen. Beim 31:28-Erfolg zum Rückrundenauftakt in Eberswalde (OZ berichtete) musste Coach Kultermann mit lediglich zehn Akteuren auskommen.

Für die Partie gegen Potsdam deutet sich in dieser Hinsicht keine wesentliche Besserung an. Zumindest ist der zuletzt erkrankte Jan Ritzrau ist wieder mit an Bord, außerdem hofft man im Doberaner Lager auf die Rückkehr von Oliver Erdmann. Definitiv fehlen werden André Wilk (Achillessehnenriss) und Tobias Scheel, dessen Fußverletzung doch schwerwiegender ist. Remko Sonnemans befindet sich nach seiner Meniskus-OP noch im Wiederaufbau.

Ungeachtet der misslichen Lage sind die Doberaner heiß auf die Revanche gegen die jungen Potsdamer, die sich als Vorjahresvierter in dieser Spielzeit bislang nur auf Rang acht wiederfinden. Für die DSV-Sieben ist das jedoch kein Grund, den Gegner zu unterschätzen. Dafür sorgt schon allein das Resultat aus dem Hinspiel.

Die zweite DSV-Mannschaft (10./10:18) ist am Sonntag in der MV-Liga beim punktgleichen Tabellennachbarn HSV Insel Usedom II (11.) gefordert. Auch Reserve-Coach Jan Mietzelfeld hat personelle Engpässe: „Ich muss erst einmal schauen, dass ich sechs Feldspieler zusammen kriege“, so der 41-Jährige.

Die Verbandsliga-Frauen (3./9:7) empfangen morgen um 16 Uhr (Stadthalle) den VfL Neukloster (7./7:13). Nach zwei knappen Siegen in der Liga und im Pokal wollen die Doberanerinnen auch den dritten Vergleich gewinnen. Es wäre der erste Sieg für den neuen Trainer Gerd Wilmbusse.

Weitere Ansetzungen:

Männliche A-Jugend: DSV — SV Warnemünde (Sa., 14 Uhr, Stadthalle); Weibliche B-Jugend: DSV — SV Crivitz (Sa., 11 Uhr, Stadthalle); Männliche C-Jugend: ESV Hagenow — DSV (So.); Weibliche E-Jugend: Turnierspieltag gegen Rostocker HC, Pädagogik Rostock, SG SVW/Eintracht Rostock I & II (Sa., ab 9.55 Uhr, Sporthalle Schmarl/Rostock).

Simone Seidel (OSTSEE-ZEITUNG)
Jan Ritzrau ist am Sonnabend bei den Bad Doberanern wieder mit an Bord.