|
1.Männer | 15.05.2011, 13:39 Uhr
Mecklenburger HC steigt aus der Ostsee-Spree-Liga ab
Oberliga: DSV muss auf ein Landesderby verzichtenDer aus Sicht des Landes Mecklenburg-Vorpommern schlechteste Fall ist am Sonnabend in der Oberliga Ostsee-Spree eingetreten: Der Mecklenburger HC muss absteigen. Da sich kein Team aus der MV-Liga für den Sprung in die höhere Spielklasse entschieden hat, werden im kommenden Jahr lediglich drei Mannschaften aus M-V in der Viertklassigkeit im Handball vertreten sein. Das ist allerdings immerhin ein Team mehr, als in der nun abgelaufenen Spielzeit. Neben dem MHC, der aus der zweiten Mannschaft des SV Post Schwerin hervorgegangen war, vertrat zudem der SV Fortuna Neubrandenburg die Landesfarben. In der Spielzeit 2011/2012 gesellen sich die Drittliga-Absteiger HSV Peenetal Loitz und eben der Bad Doberaner SV hinzu. Der Abstieg des Mecklenburger HC hat zudem Auswirkungen auf die unteren Ligen. In der MV-Liga, hier wird die zweite Mannschaft des Bad Doberaner SV am Sommer spielen, muss nun ein weiteres Team absteigen, da das Kontingent von 14 Mannschaften mit der Aufnahme des MHC überfüllt ist. Leidtragender könnte der Ribnitzer HV sein, der in der MV-Liga Rang zwölf belegte und eventuell als zusätzlicher Absteiger in die Verbandsliga muss. Ein Aufstockung der MV-Liga auf 15 Teams wäre zwar möglich, scheint aber bei der enge der Termine nahezu ausgeschlossen. Immerhin wären in diesem Falle zwei weitere Spieltag anzusetzen. Der Mecklenburger HC hatte am letzten Spieltag der OS-Liga den Klassenerhalt selbst in der Hand, verlor allerdings beim VfL Potsdam II mit 34:38 und wurde vom rettenden neunten Rang noch auf Platz elf zurückgereicht. Gerettet ist der 1. SV Eberswalde, der den feststehenden Meister SV Brandenburg-West mit 29:25 bezwang. Ebenfalls am MHC vorbei zog der MTV Altlandsberg (25:21 bei der SG Rotation Prenzlauer Berg), der auf Rang zehn aber ebenfalls als Absteiger gewertet wird. Die Altlandsberger hoffen derweil noch auf ein kleines Hintertürchen: Geklärt werden muss, wie der "Einstieg" des HSV Loitz gewertet wird. Die Vorpommern landeten in der 3. Liga Nord auf Rang zehn und wären damit zur Teilnahme an der Relegation zum Klassenerhalt berechtigt gewesen. Die Loitzer hatten aber bereits vor Wochen ihren Verzicht und den Rückzug in die Oberliga angekündigt. Die Frage ist nun: Wird der HSV als sportlicher Absteiger gewertet (Altlandsberg wäre dann abgestiegen), oder zählen sie als sportlicher Nichtabsteiger wegen dem freiwilligen Rückzug. Dann würde die Ostsee-Spree-Liga den Druchführungsbestimmungen entsprechend auf 15 Teams erweitert, Altlandsberg wäre dabei. Es scheint aber relativ klar, das der HSV Loitz als sportlicher Absteiger gewertet wird: Die Relegation lässt der Verien freiwillig aus und gehört somit zum Pool der Absteiger. Freiwilliger Rückzug hin oder her. In M-V wird die spielleitende Stelle am Montag Stellung zu den Konsequenzen des MHC-Abstiegs nehmen. Robert French
|

