|
1.Männer | 12.05.2011, 17:02 Uhr
Abstiegskampf in der Ostsee-Spree-Liga
Doberan schaut mit einem Auge auf Liga vierWährend die Doberaner Handballer ihr letztes Saisonspiel bei der SG Flensburg/Handewitt II ohne größere Sorgen angehen können, blicken sie gespannt auf die aktuellen Geschehnisse in der Ostsee-Spree Oberliga. Dorthin wird es die DSV-Männer nach dem diesjährigen Abstieg in der kommenden Saison verschlagen. Am letzten Oberliga-Spieltag sowie in den zwei darauffolgenden Wochen wird über die endgültige Zusammensetzung der Liga in der Spielzeit 2011/2012 entschieden. Interessant ist vor allem das Abschneiden des Mecklenburger HC (ehemals SV Post Schwerin II). Der MHC steckt am letzten Spieltag noch mittendrin im Abstiegskampf der Ostsee-Spree-Liga, nachdem bekannt wurde, dass auch der Zehntplatzierte am Saisonende absteigen muss. Die Mecklenburger wären eines von nur vier Teams aus M-V in der vierten Liga. Bei einem Abstieg des MHC blieben lediglich der HSV Loitz, Fortuna Neubrandenburg und der DSV zurück. Die Schweriner (9. Platz/20:30 Punkte/-43 Tore) streiten sich mit dem 1.SV Eberswalde (10./19:31/-45) und dem MTV Altlandsberg (11./18:32/-40) um den rettenden Rang neun. Die scheinbar leichteste Aufgabe des Trios hat Altlandsberg, die bei der schon geretteten SG Rotation Prenzlauer Berg (8.) in Berlin antreten müssen. Der MHC reist zum seit sechs Spielen ungeschlagenen Tabellenvierten VfL Potsdam II, Eberswalde empfängt den feststehenden Meister SV Brandenburg West. Vieles deutet auf ein echtes Herzschlagfinale hin, in dem am Ende auch das Torverhältnis die Entscheidung bringen kann. Zwei der drei Teams können am Ende des Spieltages punkt- und torgleich sein (bei gleicher Tordifferenz wird die Anzahl der erzielten Treffer nicht berücksichtigt) - es würden zwei Entscheidungsspiele im Europapokal-Modus folgen. Eben diese gibt es auch zwischen den beiden Zweitplatzierten der Berliner und Brandenburger Liga. Weil sich aus Mecklenburg-Vorpommern kein Anwärter auf die Viertklassigkeit findet, werden der Grünheider SV (Brandenburg) und die SG ASC/VfV Spandau bzw. die SG Hermsdorf-Waidmannslust (Berlin) den dritten Aufsteiger nach der TSG Lübbenau und der SG OSC Schöneberg/Friedenau ermitteln. Die Relegation findet am 21./22. sowie 28./29. Mai statt. Die gleichen Termin wären wohl für die möglichen Entscheidungsspiele um Rang neun in der Ostsee-Spree-Liga vorgesehen. Diese Mannschaften haben sich für die Oberliga Ostsee-Spree qualifiziert:LHC Cottbus, HC Neuruppin, Ludwigsfelder HC, VfL Potsdam II, SG TMBW Berlin, Fortuna Neubrandenburg, SG Rotation Prenzlauer Berg, HSV Peenetal Loitz, Bad Doberaner SV, BFC Preussen Berlin, SG OSC Schöneberg/Friedenau und TSG Lübbenau. Diese drei Mannschaften kämpfen um den letzten verbliebenen Nicht-Abstiegsplatz:Mecklenburger HC, 1. SV Eberswalde und MTV Altlandsberg Diese beiden Mannschaften ermitteln in Hin- und Rückspiel den dritten Aufsteiger:Grünheider SV und SG ASC/VfV Spandau oder SG Hermsdorf-Waidmannslust Robert French
|

