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1.Männer | 02.05.2011, 07:44 Uhr
Zweiter Sieg in Folge
DSV-Sieben gewinnt in FredenbeckHandball - Die Männer des Bad Doberaner SV sind auch in den letzten Zügen ihrer Drittliga-Zugehörigkeit für eine Überraschung gut: Beim Tabellensechsten VfL Fredenbeck gewann die Mannschaft von Trainer Stefan Kultermann am Sonnabend mit 30:29 (16:14). „Wir wollen uns mit Anstand aus der Liga verabschieden und dabei zeigen, dass wir eigentlich auch in diese Liga gehören. Das ist uns heute gut gelungen. Ich muss ein Lob an die gesamte Mannschaft aussprechen“, erklärte ein sichtlich zufriedener DSV-Coach Stefan Kultermann auf der Pressekonferenz. Klaus Wick, erster Vorsitzender des VfL Fredenbeck, gratulierte den Mecklenburgern zu den beiden Punkten, die sie aus der Geestlandhalle entführten. „Das habt ihr euch verdient“, erkannte Wick die starke Leistung der Gäste an. Die Doberaner verkrafteten den kurzfristigen Ausfall von Kreisläufer Stefan Strack (Zahn-OP) hervorragend und hatten die Partie vor knapp 450 Zuschauern weitestgehend unter Kontrolle. Die relativ knappe Pausenführung spiegelte den eigentlichen Spielverlauf nur bedingt wieder, denn die DSV-Sieben war gerade im ersten Spielabschnitt die bessere Mannschaft. Für die Niedersachsen reichte auch ein kurzzeitiges Hoch nach dem Seitenwechsel — einhergehend mit ihrer einzigen Führung (21:20, 41. Minute) — nicht, um ihre Negativserie zu beenden. „Wir haben heute von Beginn an den Tick engagierter gespielt und den Erfolg unbedingt gewollt“, meinte Stefan Kultermann. Diese Aussage wurde durch eine Szene vier Minuten vor dem Ende bildhaft unterstrichen: Christian Gerber, der mit dem ersten seiner insgesamt sechs Treffer sein 100. Saisontor erzielte, hechtete im Zweikampf nach einem freien Ball und ließ sich dabei auch von einem Foul nicht an der Vorbereitung für einen weiteren Doberaner Treffer bremsen. Nachdem die Doberaner zunächst eine scheinbar klare 29:26-Führung (57.) binnen kurzer Zeit verspielten, traf Todor Ruskov 90 Sekunden vor der Schlusssirene zum Siegtreffer. Dabei fand sein Rückraum-Knaller über den Pfosten und den Kopf des Keepers den Weg ins Tor und bescherte den DSV-Handballern eine fröhliche Rückfahrt. Robert French (OSTSEE-ZEITUNG)
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