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2.Männer, 1.Frauen   |   29.03.2011, 06:26 Uhr
Die DSV-Damen trafen das Tor nicht

Das „weiße Ballett“ sichert sich vorzeitig den Titel

Handball - Nach einem klaren Heimsieg gegen Crivitz ist die DSV-Reserve vorzeitig Meister der Verbandsliga.

Verbandsliga West, Männer: Bad Doberaner SV II – SV Crivitz 37:21 (19:9). Der siebente Sieg im siebenten Heimspiel brachte der Doberaner Reservemannschaft den vorzeitigen Titelgewinn. An diesem hatten im Vorfeld der Partie wohl selbst die ärgsten Pessimisten nicht mehr ernsthaft gezweifelt. Mit dem Erfolg gegen Crivitz beseitigten die Münsterstädter auch die letzten Bedenken.

Nach einer kurzen Saison in der lediglich acht Teams umfassenden West-Staffel der Verbandsliga kommt die Mannschaft von Trainer Jan Mietzelfeld so vollkommen verdient zu den Meisterehren. Während man die Heimstärke der vergangenen Jahre beibehalten konnte, gelangen auch in fremden Hallen wichtige Erfolge. Die einzige zwei Minuspunkte resultieren aus der unglücklichen 27:28-Pleite in Neukloster — das war im September des letzten Jahres. Seither eilte das „weiße Ballett“, wie die Männer angesichts ihrer schneefarbenen Spielkleidung mit Augenzwinkern betitelt werden, von Sieg zu Sieg.

Auch gegen den SV Crivitz zeigte der DSV II eine starke Vorstellung. „Es war wie immer: Die erste und zweite Welle hat richtig gut geklappt und unsere Abwehr stand sicher“, meinte Coach Mietzelfeld nach dem vollbrachten „Meisterstück“. Alle eingesetzten Spieler trafen ins Tor. Zudem zeigten beide Keeper starke Paraden. Bevor am 17. April die Pokalendrunde in Bad Doberan ansteht, muss die DSV-Reserve am nächsten Wochenende noch die Pflichtaufgabe beim Schlusslicht Aufbau Sternberg bewältigen.

DSV II: Mathias Polkow, Matthias Knüppel — Udo Wosar (3), Martin Lachs (1), Hans Wachtel (2), Tom Kröplin (6), Carlo Sachs (1), Eric Voß (2), Robert Lehmann (1), Frank Furche (4), Marcus Schlette (5), Alexander Kraeft (12/4).

MV-Liga, Frauen: SSV Einheit Teterow — Bad Doberaner SV 23:11 (9:4).
Nur elf geworfene Tore sprechen Bände. Und so musste DSV-Coach Hartmut Frank auch nicht lange nach Gründen für die Pleite suchen: „Wir sind immer wieder an der starken Teterower Torhüterin gescheitert.“ Die Gastgeberinnen enteilten nach dem 9:4-Pausenstand im zweiten Durchgang bis auf 21:8, die DSV-Ladies hatten an diesem Tag einfach nichts entgegen zu setzen. Selbst klarste Torchancen brachten sie nicht im Gehäuse unter.

Die Doberanerinnen bleiben Vorletzter und empfangen zum Saisonabschluss am kommenden Sonnabend Spitzenreiter Barth (16 Uhr, Stadthalle)

DSV-Frauen: Stefanie Polkow – Anja Frank (6/2), Anke Lehmann (3), Diana Frahm, Ute Busch, Johanna Pügge, Franziska Roggatz (1), Stefanie Roggatz (1), Andrea Frank.

Robert French (OSTSEE-ZEITUNG)