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1.Männer, 2.Männer, 1.Frauen, MJA, MJC, MJD, MJE, WJE, WJC | 26.04.2011, 07:49 Uhr
Handballer planen die neue Spielzeit
Der Doberaner SV steckt mitten in der Vorbereitung für die kommende Saison.
Handball - Bis zum Start in das neue Spieljahr 2011/2012 im September sind es noch gut sieben Monate. Der Handballabteilungs-Vorstand des Bad Doberaner Sportvereins muss aber bereits jetzt wichtige Entscheidungen für die kommenden Serie treffen. Vornehmlich geht es dabei um die Anmeldung der Mannschaften für den Spielbetrieb.
Klar ist, dass die erste Männermannschaft nach dem Abstieg aus der 3. Liga ab Sommer in der Oberliga Ostsee-Spree an den Start gehen wird. Hier trifft die DSV-Sieben auf Teams aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Dann kommt es auch zum Wiedersehen mit alten Bekannten aus früheren Regionalliga-Zeiten: So stehen unter anderem der Ludwigsfelder HC, die SG TMBW Berlin oder Fortuna Neubrandenburg als Gegner für die nächste Saison fest.
Angesichts der, im Vergleich zur laufenden Saison, nicht minder namhaften Gegnerschaft ist auch für Doberans Trainer Stefan Kultermann klar: „Viel leichter wird es in dieser Liga auch nicht werden.“ In welche Liga sich die zweite Männermannschaft einordnen wird, ist derzeit noch nicht geklärt. Als Meister der Verbandsliga hat sich die Truppe sportlich für die MV-Liga qualifiziert. Bislang standen die Doberaner einem Aufstieg eher skeptisch gegenüber. „Das Thema ist aber noch nicht durch“, sagt Trainer Jan Mietzelfeld. Viele Spieler lockt die sportliche Herausforderung. Allerdings müsste die Reserve qualitativ aufstocken, um auch eine Klasse höher bestehen zu können. Mietzelfeld selbst würde den Trainerjob bei einem Aufstieg aber wohl aufgeben müssen. Der Aufwand wäre für ihn zu hoch.
Ihren Trainer bereits verloren haben die Doberaner Handballdamen. Hartmut Frank informierte das Team Mitte April über sein Ausscheiden. Als Letzter der MV-Liga steht den DSV-Ladies der Gang in die Verbandsliga bevor. Um den Spielbetrieb in der landeshöchsten Spielklasse aufrecht erhalten zu können, könnte sich von Seiten des Verbandes (HVMV) aber noch eine Hintertür öffnen.
In Sachen Meldung ist jedoch bei beiden Mannschaften Eile geboten. Bis zum 30. April muss das ausgefüllte Formular beim HVMV vorliegen. Das gilt auch für die Teams im Jugendbereich. Hier bereitet den Verantwortlichen eine Vorgabe etwas Kopfzerbrechen.
Nach den Vorstellungen des KHB Rostock soll in der D-und E-Jugend fortan in reinen Jahrgängen gespielt werden.
Für einen kleinen Verein wie den DSV, der in diesem Altersbereich einen eher unterdurchschnittlichen Zulauf verzeichnet, eine kaum zu bewältigende Aufgabe. „Dann gibt es in einigen Altersklassen in Zukunft kaum noch Mannschaften“, warnt Vorstandsmitglied Dieter Schmidt.
Robert French (OSTSEE-ZEITUNG)
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