|
Final Four 2011 | 19.04.2011, 07:33 Uhr
Zwei klare Siege im Final Four
SHV-Männer verteidigen Landespokal eindrucksvollIm Finale bezwingt Stralsund den HSV Peenetal Loitz mit 30:21. Frauen mussten im Final Four schon im Halbfinale die Segel streichen. Handball — Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Handballern des Stralsunder HV. Am Samstag sicherte sich das Team des Trainergespanns Ulf Ganzert/Michael Philippen nach einem 26:24-Erfolg gegen den Tabellennachbarn Beckdorf vorzeitig den Verbleib in der 3.Liga, und am Sonntag gewannen die Stralsunder die Endrunde im Landespokal, das so genannte Final Four. Spannend ging dabei nur im ersten Halbfinale bei den Männern zu. Der HSV Peenetal Loitz tat sich schwer und setzte sich gegen den gastgebenden Doberaner SV erst im Siebenmeter-Werfen mit 30:28 durch. Titelverteidiger SHV trat zu seinem Halbfinalspiel mit der zweiten und vor allem jungen Garde an. Michael Schmidt und Christoph Vetter mit ihren 29 Jahren hoben den Altersdurchschnitt da schon erheblich an. Ansonsten kamen mit Tim Schieschang (19), Malte Hermann (19), Eric Hoffmann (21), Steve Marschall (23) und Torhüter Tom Korth (22) die jungen Leute über 60 Minuten voll zum Einsatz. „Die Abwehr stand gut, und vorne wurde konsequent durchgespielt“, zollte Martin Brandt, der ebenso wie Markus Dau, Benny Lindt, Karsten Ganschow, Enrico Ney und Martins Libergs im Halbfinale geschont wurde, den Youngstern Respekt. Ungefährdet fuhr der SHV gegen den SV Crivitz einen 41:23-Erfolg ein. Das Endspiel lautete somit, wie im Vorfeld auch nicht anders erwartet, Stralsund gegen Loitz, so wie im letzten Jahr. Ein Duell der Drittligisten, eine Begegnung, die es in dieser Spielzeit schon zweimal im Ligaalltag gegeben hatte. Beide Partien (31:25, 23:22) konnte der SHV da für sich entscheiden. Und auch im dritten Anlauf blieben die Loitzer nur zweiter Sieger. Der SHV dominierte das Pokalfinale nach Belieben, richtig spannend wurde es zu keinem Zeitpunkt des Spiels. „Wir waren immer in Führung, haben die Angriffe konzentriert ausgespielt, und auch die Abwehr stand bombig“, zählt Martin Brandt die wichtigsten Erfolgsfaktoren auf. Bereits zur Halbzeit hatten sich die Sundstädter, die nun auch in Bestbesetzung antraten, mit 16:9 vorentscheidend abgesetzt. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen nichts. „Loitz kam mit unserer 5:1-Abwehr einfach nicht zurecht“, resümierte der 21-jährige Brandt. Er und Karsten Ganschow, der am Sonntag seinen 33.Geburtstag feierte, waren mit jeweils sieben Treffern die erfolgreichsten Werfer im Stralsunder Team. Deutlich mit 30:21 gewannen die Stralsunder das Endspiel und verteidigten damit ihren Erfolg aus dem Vorjahr. „Ein gelungenes Wochenende für uns“, freute sich Brandt verdientermaßen. Für die Frauen des Stralsunder HV, sie hatten sich ebenfalls für das Final Four qualifiziert, endete der Ausflug nach Doberan schon im Halbfinale. Deutlich unterlagen sie hier dem späteren Pokalgewinner, dem SV Grün Weiß Schwerin mit 29:43. Ina Knodel (OSTSEE-ZEITUNG)
|

