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2.Männer, 1.Frauen | 05.04.2011, 07:37 Uhr
Eine starke Halbzeit war zu wenigDoberans Handballerinnen blieb ein Erfolg zum Saisonabschluss verwehrt. MV-Liga, Frauen: Bad Doberaner SV – SV Motor Barth 16:28 (10:12). Die Doberanerinnen kassierten ihre vierzehnte Saisonpleite und rutschten auf den letzten Tabellenplatz ab. Beim abschließenden Spieltag am kommenden Sonntag ist das Team von Hartmut Frank spielfrei. Da der punktgleiche Konkurrent Pädagogik Rostock das deutlich bessere Torverhältnis vorweist, sind die DSV-Ladies im Grunde abgestiegen. Ob das Team dennoch für eine weitere Spielzeit in der MV-Liga meldet, entscheidet sich bis Ende April. Im Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Barth spielten die Gastgeberinnen vor allem in der ersten Hälfte gut mit. Beim 8:5 lagen sie zwischenzeitlich etwas deutlicher vorne, doch fünf Gegentreffer in Folge brachten die Wende. Nach der Halbzeit gelang den DSV-Frauen dann nur noch wenig. „Wir konnten die gute Leistung nicht über die Pause bringen“, erklärte Hartmut Frank den Einbruch. Hinzu kam, dass die Gäste aus der Boddenstadt ihre Lethargie endgültig abgelegt hatten. Beim 25:15 (53.) führten die Motor-Damen erstmals mit zehn Toren. DSV-Frauen: Dana Borgwardt – Anja Frank (6/3), Anke Lehmann (1), Diana Frahm (1), Ute Busch (3), Johanna Pügge, Franziska Roggatz (4/2), Stefanie Roggatz, Josephine Zädow, Marita Bierstedt, Paula Liebelt (2), Luisa Davidek. Dabei ging der Start beim Saison-Halali zunächst richtig daneben: Sternberg zog gegen eine zu passive DSV-Sieben anfangs auf 7:2 weg. Mit einigen Wechseln und einer Umstellung in der Defensive hatte Doberans Coach darauf die richtige Antwort parat. Fortan bestimmten die Gäste, die beim 9:9 bereits gleichauf waren, die Partie und lagen zur Pause mit vier Toren in Führung. Diese bauten sie im zweiten Abschnitt bis zum 30:20 aus. In den letzten Minuten schalteten die Münsterstädter wieder einen Gang zurück, Sternberg kam so noch zu einigen Treffern. „30 Gegentore haben wir die ganze Saison noch nicht bekommen“, haderte Mietzelfeld etwas mit der lässigen Abwehrleistung. Im Angriff zeigten die Doberaner hingegen gleich mehrere Kabinettstückchen. Ab sofort gilt die volle Konzentration dem Final Four am 17. April in Bad Doberan. DSV II: Mathias Polkow, Henning Krüger – Udo Wosar (9), Martin Lachs, Marcel Fritzsch (3), Hans Wachtel (3), Tom Kröplin (4/2), Carlo Sachs (5), Henning Rottig (2), Eric Vop (2), Robert Lehmann (1), Alexander Kraeft (10/1). Robert French
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