D-Junioren verkaufen sich trotz Ausfällen gut

Rostock. Die D-Junioren des Doberaner SV sind am Sonntag bei der Endrunde der Handball-Landesmeisterschaft nicht über den sechsten und damit letzten Platz in der Gesamtwertung hinaus gekommen. Im Vorfeld hatten sich die Verantwortlichen nach dem Double-Gewinn von Bezirksmeisterschaft und Bezirkspokal sowie der souveränen Qualifikation im Vorrundenturnier für den Titelkampf in Rostock-Marienehe durchaus etwas mehr ausgerechnet.

„Leider hat uns das Verletzungspech aber eingeholt“, war Trainerin Elisabeth Scheben etwas enttäuscht. Sie war sich zudem sicher, dass ihr Team „in Vollbesetzung sicherlich eine Chance gehabt hätte.“ Den Ausfall von gleich drei Leistungsträgern konnten die DSV-Youngster allerdings nicht kompensieren. Scheben lobte die Vorstellung ihrer Mannschaft aber ausdrücklich, gerade die aufgerückten E-Junioren „haben ihre Sache sehr gut gemacht.“

In der Vorrunde gingen die Begegnungen mit Fortuna Neubrandenburg und der SG Vorpommern jeweils mit 5:9 verloren. Das folgende Platzierungsspiel gegen den gastgebenden HC Empor Rostock konnte zumindest mit 6:3 gewonnen werden. Dennoch blieb es letztlich beim letzten Platz, weil nebst dem reinen Ergebnis im Handballspiel auch koordinative Leistungstests in die Wertung mit einbezogen werden.

„Dort werden für jede Mannschaft immer die besten acht Spieler gewertet“, erklärt Scheben. Die Doberaner waren mit nur neun Akteure angetreten, der HC Empor versuchte sich hier beispielsweise mit fast 20 Spielern. „Auch da hat sich bei uns das Fehlen der Stammspieler dann bemerkbar gemacht.“ Dennoch können die DSV-Junioren auf eine tolle Saison zurückblicken. „Die Teilnahme an der Endrunde der Landesmeisterschaft ist in dieser Altersklasse schon eine beachtliche Leistung“, lobt Abteilungsleiter Torsten Römer.