DSV-Junioren jubeln über Pokalsieg

Ribnitz. Nach den C-Junioren haben auch die Doberaner Nachwuchshandballer der männlichen D-Jugend den Gewinn des Doubles perfekt gemacht. Nach der Meisterschaft in der Bezirksliga standen die DSV-Youngster am Sonnabend auch zum Abschluss des Pokalturnieres in der Ribnitzer Sporthalle am Mühlenberg ganz oben.

„Wir konnten alle vier Spiele gewinnen“, freute sich Trainerin Elisabeth Scheben über den schönen Erfolg, der nur eine Woche nach der ebenfalls hoch einzuschätzenden Qualifikation für die Endrunde der Landesmeisterschaft gelang. In der Boddenstadt trafen die Doberaner auf die bekannte Gegnerschaft aus der Bezirksliga-Saison. Gegen den Schwaaner SV (17:1) und den SV Motor Barth (23:8) gewannen die DSV-Schützlinge problemlos, ehe das Prestigeduell mit den Gleichaltrigen Junioren des HC Empor Rostock auf dem Plan stand. „Es war ein sehr spannendes und emotional aufgeladenes Spiel“, resümierte Elisabeth Scheben. Dass es für sie und ihr Team zu einen 15:13-Erfolg reichte, lag neben einer tollen Teamleistung auch am Einsatz von Tobias Ebert. Der Leistungsträger hatte sich zu Beginn des Turniers verletzt, biss gegen die Rostocker aber auf die Zähne und steuerte sogar sechs Treffer zum wichtigen Sieg bei. „Der HCE ist mit hohen Erwartungen in dieses Spiel gegangen und war entsprechend enttäuscht. Bei uns herrschte dagegen großer Jubel“, beschrieb Scheben die Sekunden nach dem Abpfiff.

Im abschließenden Turnierspiel benötigten die Doberaner somit nur noch einen Punkt. Doch der gastgebende Ribnitzer HV erwies sich – angetrieben vom Publikum – als starker Widersacher. Die DSV-Jungen behielten jedoch die Nerven und setzten sich schließlich mit 16:13 durch. Und so konnte Keeper Alec Ückert nur wenig später den Siegerpokal in Empfang nehmen. „Auf uns wartet nun mit der Landesmeisterschaft am 6. Mai das letzte Highlight der Saison“, so Scheben. Nach dem Double darf man durchaus gespannt sein, was für eine Leistung die Doberaner dann abrufen werden.

DSV: Ückert – Bera 1, Wolf 1, Krüger 11, Lukow 13, Wessolowski, Herbst 29, Tatewosjan 5, Markgraf, Ngyuen, Weiß 2, Ebert 9.