DSV-Ladies rutschen auf Platz fünf ab

Verbandsliga, Frauen: Ribnitzer HV – Doberaner SV 28:25 (17:11). Die Doberanerinnen verspielten mit der sechsten Saisonpleite in Ribnitz nicht nur ihre letzte Chance auf die Meisterschaft, sondern fielen in der Tabelle vorerst auch vom dritten Platz zurück auf Rang fünf. Nur wenn die DSV-Damen in ihren beiden ausstehenden Nachholspielen am kommenden Sonnabend Neukloster (Sonnabend, 16.30 Uhr, Stadthalle) sowie am 12. Mai bei der SG Uni Greifswald/Loitz jeweils doppelt punkten, wäre das selbstgesteckte Mindestziel – Rang drei – wohl noch erreichbar.

„Es war eine verdiente Niederlage. Wir konnten von Beginn an nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, befand Torsten Römer. Der Trainer hatte im Vorfeld eindringlich vor den beiden Ribnitzer Fernschützen Anna Marzahl (132 Saisontore) und Jule Engel (111) gewarnt. Eben diese Spielerinnen machten mit weiteren sechs bzw. zehn Treffern jedoch den Unterschied aus.

Ein weiterer Knackpunkt waren zehn katastrophale Minuten vor der Halbzeitpause, mit denen sich die Doberanerinnen letztlich selbst um jegliche Siegchance brachten. Dabei lagen die Gäste einer anfänglichen 4:2-Führung (8.) beim Stand von 9:8 für Ribnitz (18.) noch aussichtsreich im Rennen. „Eigentlich hätten wir bis hierhin sogar deutlich führen müssen, doch unsere vielen Konter verpufften und wir haben zu kompliziert agiert.“ Es folgte die Schwächephase, in der sich der RHV bis zur Pause auf 17:11 absetzen konnte und weiterführend bis auf 23:15 (43.) davonzog. „Wir haben uns das Leben durch unsere vielen eigenen Fehler selbst schwer gemacht“, monierte Torsten Römer, in der Schlussviertelstunde mit einigen Umstellungen versuchte, das Resultat noch in achtbare Bahnen lenkte. Zumindest das sollte dann an einem ansonsten gebrauchten Tag gelingen.

DSV: Stahnke, Schreiner – Dobbert 2, Berg 3/1, Münickel, Wende 5/3, Schwittlick 2, Zädow 3, Menzel, Ott 2, Krause, Davidek, Busch 5, Frank 3.