DSV-Reserve will Sieg zum Abschluss

Verbandsliga-Handballer treffen im Rückspiel auf Altentreptow / Damen und D-Junioren zu Gast in Ribnitz.

Bad Doberan. Nach Rang neun im Vorjahr winkt den Reserve-Handballern des Doberaner SV zum Ende der diesjährigen Verbandsliga-Spielzeit eine Medaille. Zum Erreichen des dritten Platzes muss das Team von Trainer Henning Krüger im morgigen Rückspiel gegen den HV Altentreptow (17 Uhr, Stadthalle) den deutlichen Acht-Tore Vorsprung aus dem ersten Aufeinandertreffen am letzten Wochenende (32:24, OZ berichtete) verteidigen.

Ungeachtet der scheinbar klaren Ausgangslage nach dem Hinspielerfolg im will Henning Krüger die insgesamt gelungene Serie – schon die Vorrunde in der Staffel West hatten die Münsterstädter mit einer ordentlichen Ausbeute von 28:8 Zählern abgeschlossen – in eigener Halle unbedingt mit einem Sieg beenden. „Wir wollen uns vernünftig von unseren Fans verabschieden. Und der letzte Eindruck bleibt ja doch immer etwas haften“, so der DSV-Coach.

Nicht umsonst hatte er daher schon kurz nach dem Abpfiff in Altentreptow an die Spieler appelliert: „Wir müssen die Spannung hochhalten.“ Denn Krüger erwartet hochmotivierte Gäste, die noch einmal alles die Waagschale werfen. Und auch er weiß: im Handballsport wurden schon ganz andere Rückstände umgebogen.

Zu einem Spitzenspiel reisen am Sonnabend die Doberaner Handballfrauen (3. Platz/26:12 Punkte). Sie müssen am Sonnabend im Spitzenspiel beim Ribnitzer HV (1./29:9) antreten. „Die Tabellenspitze ist in der Rückrunde eng zusammengerückt“, sagt DSV-Trainer Torsten Römer, der diese Entwicklung schon in der Winterpause vorausgesagt hatte. Für die Doberanerinnen war dies bislang aber eher von Nachteil: im ersten Saisonhalbjahr führten sie die Rangliste immer mal wieder an, ehe sie im Frühjahr 2018 teilweise sogar bis auf Rang vier zurück gefallen waren. Auch derzeit trennt die DSV-Ladies nur das bessere Torverhältnis vom Verfehlen des selbstgesteckten Saisonzieles.

Aber: mit einem vollen Erfolg in Ribnitz wäre sogar Platz eins wieder in Sichtweite. Das Rezept ist scheinbar bekannt: „Wie im Hinspiel (34:23 für Doberan/d. Red.) müssen wir die Achse zwischen dem Kreis und dem Rückraum in den Griff kriegen“, so Römer, der vor allem vor den torgefährlichen Halbspielerinnen Anna Marzahl (132 Tore) und Jule Engel (111) warnt. Dass die Boddenstädterinnen enorm heimstark sind – nur das Derby gegen Motor Barth ging vor eigener Kulisse verloren – erschwert die Aufgabe zusätzlich.

Ebenfalls in der Ribnitzer Sporthalle am Mühlenberg sind ab 9.30 Uhr auch die Doberaner D-Junioren im Einsatz. Das Turnier um den Bezirkspokal steht auf dem Plan. Und vielleicht gelingt den DSV-Youngstern ja ebenso wie kürzlich den älteren C-Junioren des Vereins das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg.

Weitere Ansetzung: WJB: SV Matzlow-Garwitz – DSV (Sa.)