Überrascht die DSV-Sieben erneut?


Handball-Saison neigt sich dem Ende entgegen Das Heimspiel der wurde Damen abgesagt.

Bad Doberan. Mit zwei Heimsiegen hintereinander hat sich der Doberaner SV vorerst eine gute Ausgangsposition für den Schlussakkord in der Oberliga Ostsee-Spree erarbeiten können. In Sicherheit dürfen sich die DSV-Handballer im engen Kampf um den Klassenerhalt aber noch längst nicht wiegen. Morgen steht zunächst mit der Partie beim MTV Altlandsberg die fünftletzte Aufgabe der laufenden Saison an.

An das Hinspiel gegen den Tabellendritten (28:16 Punkte) denken die Münsterstädter (9. Platz/19:23) sehr gerne zurück. Seinerzeit feierten die Doberaner einen 24:22-Erfolg und sorgten für eine der vermeintlichen Überraschungen in dieser Serie. Mittlerweile kann dieses Ergebnis angesichts der zurückgekehrten Heimstärke der DSV-Sieben – in elf Partien in der Stadthalle gelangen acht Siege – etwas anders eingeordnet werden. Gleichwohl das Zustandekommen schon eine Kuriosität mit sich brachte, denn die Altlandsberger scheiterten an jenem Abend im November bei schier unglaublichen sieben Strafwürfen an den Doberaner Keepern Tobias Malitz und Moritz Ludwig.

Entsprechend groß dürfte die Motivation auf Seiten der Hausherren für eine Wiedergutmachung sein. „Auf uns wartet abermals ein starker Gegner. Sicherlich haben wir es im Hinspiel sehr gut gemacht, aber wir hatten natürlich auch das nötige Quäntchen Glück“, weiß DSV-Trainer Lars Rabenhorst zu berichten. Auswärts verbreitet er mit seinem Team aber nur wenig Angst und Schrecken. Denn so stark die Heimbilanz der Doberaner auch ist, in der Fremde waren sie in den meisten Fällen nur ein Punktelieferant. Lediglich drei Zähler stehen bei Auswärtsreisen auf der Habenseite des DSV. Und ob sich das ausgerechnet in Altlandsberg ändert, ist zumindest äußerst zweifelhaft. Wenn, dann wäre es in der Tat eine echte Überraschung.

Ebenfalls auf Reisen gehen die Reserve-Handballer, die beim HV Altentreptow zum ersten von zwei Spielen um den dritten Platz in der Gesamtwertung der Verbandsliga antreten. „Unser Ziel ist der Bronzerang. Dafür wollen wir uns unbedingt eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in eigener Halle (21. April, 17 Uhr/d. Red.) schaffen. Wir peilen daher einen Sieg an“, macht Coach Henning Krüger deutlich. Der zurückliegende Auftritt im Punktspiel beim SV Crivitz (41:18, OZ berichtete) sei für die morgige Begegnung zwar kein Maßstab, für die Vorbereitung auf den bevorstehenden Medaillenkampf aber nicht bedeutungslos gewesen. „Das war von vorne bis hinten eine runde Sache. Ich habe auch einige Dinge ausprobiert, mit denen wir aus meiner Sicht in Altentreptow erfolgreich sein können“, sagt Krüger.

Ohne Tore und Punkte bleiben am Wochenende derweil die Handballdamen des Doberaner SV, weil die ursprünglich für Sonnabend angesetzte Heimpartie gegen den VfL Neukloster ausfällt. „Wir suchen derzeit eifrig nach einem neuen Termin“, erklärt Robert French, Vorstandsmitglied der DSV-Handballabteilung. Die Saison der Damen hat aber angesichts des ebenfalls nachzuholenden Spieles bei der SG Uni Greifswald/Loitz (neuer Termin: 12. Mai) bereits eine dreiwöchige Verlängerung erfahren. Dazwischen sollte sich die ein oder andere Möglichkeit für die Austragung der Partie gegen Neukloster finden.

Im Nachwuchsbereich könnte es morgen eine Meisterfeier in der Stadthalle geben. Landen die bislang unbezwungenen C-Junioren des DSV (1./16:0) ab 13 Uhr gegen den Hagenower SV (4./5:7) einen vollen Erfolg, wäre das gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Titelgewinn in der Bezirksliga West.

Weitere Ansetzungen: MJC: DSV II – SV Einheit Demmin (Sa., 11 Uhr, Stadthalle); MJD: Landesmeisterschaftsvorrunde in Schwerin (So.).