D-Junioren verteidigen ihren Meistertitel

Die D-Jugend des Doberaner SV konnte ihren Titel in der Bezirksliga mit elf Siegen in zwölf Spielen verteidigen.

Bad Doberan. Ganz im Gegensatz zu ihren Vereinsvorbildern von den Männern und Frauen können die Nachwuchshandballer des Doberaner SV auf ein ziemlich erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

Die männliche D-Jugend bezwang in ihrem letzten Punktspiel der Bezirksliga Nord den Schwaaner SV deutlich mit 33:8 (18:8). Für das Team von Trainerin Elisabeth Scheben war dies der letzte und entscheidende Schritt zur Titelverteidigung. Mit 22:2 Punkten sind die DSV-Youngster in der Abschlusstabelle zwar gleichauf mit dem HC Empor Rostock, haben jedoch das deutlich bessere Torverhältnis vorzuweisen und hätten zudem auch den direkten Vergleich für sich entschieden. „Jetzt haben sich die Jungs das Ziel gesetzt, alles zu geben und die Endrunde der Landesmeisterschaft zu erreichen“, blickt Scheben voraus. Allerdings sei die Vorrundengruppe „nicht gerade schwach besetzt.“ Wenn alle Leistungsträger an Bord sind, sind die Erfolgschancen aber durchaus gegeben.

Noch nicht endgültig am Ziel Meisterschaft angekommen sind die C-Junioren. Der klare 30:21 (16:14)-Erfolg beim ärgsten Widersacher TSG Wittenburg war dahingehend aber ein echter Meilenstein. „Es war der erwartet starke Gegner. In der ersten Halbzeit hatten wir gegen die guten Individualisten der Hausherren noch einige Probleme in der Abwehr“, erkälte DSV-Coach Alexander Kraeft. Was dann in den zweiten 25 Minuten folgte, machte ihn und Co-Trainerin Anja Frank dann doch ziemlich stolz. Die Defensive leistete von nun an gute Arbeit, dahinter lief Torwart Paul Schwabe zur Höchstform auf. Die Gäste übernahmen so erstmals die Führung (19:18, 35.) und bauten diese „mit schnellem Umkehrspiel und schönen Torabschlüssen“ immer weiter aus. In der Tabelle der Meisterrunde weisen die Doberaner jetzt bei drei noch ausstehenden Partien ein Polster von drei Punkten auf die TSG auf.

Ebenfalls einen deutlichen Sieg gab es für die mit einigen Personalsorgen angetretenen E-Junioren zu bejubeln. Beim 32:12 (22:6) in eigener Halle gegen den HC Empor Rostock II trafen vor allem Anton Schnabel (14 Tore) und Oskar Damrau (12) wie sie wollten. Da die Verantwortlichen sich gegen eine Teilnahme bei den bevorstehenden Vorrunden zur Landesbestenermittlung entschieden haben, bildet das Bezirkspokalturnier den letzten sportlichen Höhepunkt dieser Saison.

In ihrem letzten Heimspiel der laufenden Spielzeit waren auch die B-Juniorinnen erfolgreich. Gegen den SSV Einheit Teterow hieß es am Ende 15:11 (8:4). Die Gastgeberinnen benötigten zunächst etwas Anlaufzeit: 3:3 hieß es nach neun Minuten und auch eine Auszeit brachte nicht gleich die erhoffte Besserung. Erst als die mit acht Treffern beste DSV-Schützin Isabell Wandland den Ball drei Mal in Folge ins Tor der Gäste befördert hatte, löste sich der Knoten. Der Sieg geriet im Anschluss nicht mehr in Gefahr.

Reichlich Tränen flossen bei den Spielerinnen der weiblichen D-Jugend. Das lag jedoch weniger am sportlichen Abschneiden beim Bezirkspokal. Hier landeten die DSV-Mädchen auf dem undankbaren vierten Platz, punktgleich mit den den Rängen zwei und drei. Für Emotionen sorgte viel eher der Abschied von Spielmacherin Freya Ehrlich. Das junge Handballtalent wechselt zur kommenden Saison zum Rostocker HC und absolvierte beim Turnier in Laage ihre letzten Spiele im DSV-Dress.