Reserve feiert Heimsieg bei Furche-Comeback

Verbandsliga-Handballer des Doberaner SV bezwingen den SV Crivitz mit 32:22.

Bad Doberan. Mit einem letztlich sicheren 32:22 (12:10)-Erfolg gegen den SV Crivitz haben die Handballmänner des Bad Doberaner SV II (5. Platz) ihre Ambitionen auf den vierten Rang in der Verbandsliga West untermauert. Das einstige Doberaner Eigengewächs Frank Furche feierte so bei seiner Rückkehr nach 1414 Tagen einen gelungenen Einstand.

Im März 2013 absolvierte der heute 29-jährige Furche beim 31:31-Remis gegen Schwaan in der MV-Liga sein letztes Spiel im Dress der zweiten Doberaner Mannschaft, ehe es ihn beruflich nach Freiburg verschlug. Nun ist der Rückraumspieler, der dem Handballsport zwischenzeitlich beim TV Bötzingen fröhnte, wieder da. Und er zeigte bei seinem „Einstand“ gleich einen gute Leistung und fügte sich mit vier Treffern beachtlich ein.

„Und das alles in nur knapp 15 Minuten Einsatzzeit“, bemerkte Trainer Henning Krüger, der mit Frank Furche einst in diversen Jugendteams des DSV zusammenspielte. „Er hat gezeigt, dass er sehr variabel eingesetzt werden kann und eine Verstärkung für den Rückraum ist“, freut sich Krüger künftig auf mehr Flexibilität in der Aufstellung.

Diese Flexibilität war es auch, die im Duell mit Crivitz maßgeblichen Ausschlag für den klaren Heimerfolg gab. „Wir waren voll besetzt und konnten viel wechseln. Beim Gegner haben dagegen am Ende auch etwas die Kräfte nachgelassen“, resümierte DSV-Kapitän Hans Wachtel, der mit zehn Treffern zum erfolgreichsten Doberaner Werfer der Partie avancierte. Die Gäste waren mit lediglich acht Spielern angereist und mussten diesem Nachteil am Ende Tribut zollen.

Doch vor allem in den ersten zwanzig Minuten gaben sie noch den Ton an. Bis zum 8:10 aus DSV-Sicht lag der Tabellenneunte fast fortwährend in Führung, ehe die Hausherren mit einem halbzeitübergreifenden 6:0-Lauf das Spiel drehten und in der Folge nicht mehr in echte Gefahr gerieten. „Wir haben völlig verdient gewonnen, ohne unsere beste Leistung zu zeigen. Vor allem in der ersten Hälfte haben wir uns sehr schwer getan, waren in der Abwehr zu passiv und haben im Vorwärtsgang zu viele leichte Fehler gemacht“, meinte Hans Wachtel. Weil sich die Doberaner aber in allen Bereichen zumindest etwas steigern konnten, stand am Ende ein deutlicher Heimsieg vor rund 50 Zuschauern in der Stadthalle zu Buche.

Ihr drittletztes Ligaspiel bestreitet die DSV-Reserve am 25. Februar auswärts beim Hagenower SV. Es folgen die Partien gegen Plau (4. März/H) und Sternberg (11. März/A), ehe im Anschluss die Platzierungsspiele gegen das gleichplatzierte Team aus der Ost-Staffel anstehen.

DSV II: Läritz, Polkow – Wosar 4/2, Sitarek 3, Furche 4/1, Wachtel 10/5, Sachs 2, Busse 1, Meyer 2, Möde 3, Hartlieb 1, Voß, Jaunich 2, Krüger.