Doberans Daniel Finkenstein ist am Sonnabend wieder am Kreis und in der Abwehr gefordert.

Trainer fordert volle Konzentration

Mit einem Auswärtsspiel in Stavenhagen beginnt für die Handballer des Doberaner SV der Endspurt in der MV-Liga. B-Junioren kämpfen morgen in eigener Halle um das letzte Ticket für die Finalrunde.

Einen derart spannenden Kampf um die Meisterschaft hat die MV-Liga der Handballer lange nicht mehr gesehen. Aktuell liegen gleich vier Mannschaften an der Tabellenspitze eng beieinander und hegen sieben Wochen vor dem Saisonende Hoffnungen auf den möglichen Sprung in die Oberliga. Die beiden derzeit führenden Teams aus Neubrandenburg und Ribnitz (je 24:8 Punkte) treffen am Sonnabend im direkten Duell aufeinander, die TSG Wismar (4. Platz/22:8 Punkte) muss beim Güstrower HV antreten. Dagegen hat der Bad Doberaner SV (3./23:7) mit dem Gastspiel beim Stavenhagener SV (11./5:27) die vermeintlich leichteste Aufgabe des Führungsquartetts vor der Brust.

Allerdings: In einer ähnlichen Situation hatten die Münsterstädter einst Ende Dezember mit einem Remis bei der ebenfalls im Tabellenkeller angesiedelten Reserve der Mecklenburger Stiere gepatzt. Das soll – zumindest nach den eigenen Vorstellungen – nicht noch einmal passieren. In Stavenhagen erwartet die DSV-Sieben allerdings kein einfaches Pflaster. Trotz des klaren 32:21-Erfolges hatten sich die Doberaner schon im Hinspiel nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Zudem mahnen einige achtbare Resultate des abstiegsbedrohten SSV zur Achtsamkeit.

„Wir müssen jedes der verbleibenden Spiele hochkonzentriert angehen und auch zu Ende bringen. In einer solchen Situation entscheiden manchmal auch Kleinigkeiten. Dafür müssen wir gewappnet sein“, fordert DSV-Coach Matthias Schmidt, der sich in der momentanen Situation nicht mit der Konkurrenz im Titelrennen beschäftigt: „Wir schauen nur auf uns.“ Personell muss Schmidt für den Rest der Saison aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen immer mal wieder improvisieren. Das gilt auch für die Partie in Stavenhagen.

Ebenfalls auswärts müssen morgen die zweite Männermannschaft (in Altentreptow) und die Damen des DSV (in Wismar) ran. In der Stadthalle wollen die Doberaner B-Junioren am Sonnabend (Anwurf: 17 Uhr) ihre Chance auf das Halbfinale um die Landesmeisterschaft aufrechterhalten. Ein Erfolg gegen Spitzenreiter Fortuna Neubrandenburg ist dabei die Grundvoraussetzung. Gelingt dieser, müssen die DSV-Youngster einen Tag später auf einen Ausrutscher der Konkurrenz aus Ribnitz bzw. Grimmen hoffen, um sich für die Endrunde zu qualifizieren.

Auch am Sonntag gibt es Handball in der Stadthalle zu erleben. Unter anderem ist mit der gemischten F-Jugend ein Teil aus dem jüngsten Nachwuchs im Einsatz. Er trifft ab 9 Uhr in Turnierform auf den SV Warnemünde und den Schwaaner SV.

Weitere Ansetzungen: MJE: DSV – SG Vorpommern II (So., 11.30 Uhr); MJD: DSV – SV Matzlow-Garwitz (So., 13 Uhr, beide Stadthalle); MJC: SG Vorpommern – DSV (So.)