Die Doberaner Abwehr war für die Hausherren kaum zu überwinden. 📸 Foto: @sv_matzlow_garwitz

Landespokal: DSV-Handballer lösen das Ticket für das Final Four

Doberaner SV gewinnt Viertelfinale beim SV Matzlow-Garwitz souverän mit 33:12 und qualifiziert sich damit für das Endrundenturnier in Güstrow.

Der Bad Doberaner SV hat sich im dritten Pokalspiel der laufenden Spielzeit erneut keine Blöße gegeben. Wie schon zuvor in Waren (35:14) und in Plau (33:18) entwickelte sich auch das Viertelfinalspiel am Sonnabend beim klassentieferen SV Matzlow-Garwitz zu einer einseitigen Angelegenheit. Die favorisierten Münsterstädter setzten sich mit 33:12 (14:4) durch und haben ihre Saisom damit zugleich verlängert.

Das Final Four im Landespokalwettbewerb, für das sich die DSV-Sieben mit diesem ungefährdeten Erfolg qualifiziert hat, findet eine Woche nach dem letzten Spieltag in der MV-Liga in Güstrow statt. Am 26. April kämpfen die Doberaner dort gegen den HV Altentreptow (Verbandsliga) um den Einzug ins Endspiel. Das zweite Halbfinale bestreiten Fortuna Neubrandenburg und der Ribnitzer HV.

In der Runde der letzten Acht hatten die Doberaner letztlich weniger Probleme, als im Vorfeld zu erwarten war. Ein Grund dafür war sicherlich die Spielstätte. Die Matzlower, immerhin Tabellenzweiter in der Verbandsliga West, zogen aufgrund fehlender Alternativen für das Pokalspiel in die auch für sie weitestgehend unbekannte Sporthalle in der Parchimer Weststadt um. Mit dem dortigen Haftmittelverbot taten sich die „Gastgeber“ mindestens ebenso schwer wie die Doberaner, zudem kam zu keinem Zeitpunkt echte Pokalstimmung auf.

Das lag vornehmlich am Spielverlauf, der sich trotz einiger Startschwierigkeiten frühzeitig zu Gunsten der Doberaner entwickelte. „Wir haben heute wirklich eine sehr starke Abwehr gestellt, das war natürlich die halbe Miete. Wir haben Matzlow kaum zur Entfaltung kommen lassen“, lobte DSV-Trainer Matthias Schmidt. So kam es auch nicht zum Tragen, dass die Gäste in der Offensive erst spät in Fahrt kamen.

Nach dem 7:2 (21.) trafen die DSV-Angreifer im Angriff bessere Entscheidungen und nutzten ihre Chancen effektiver. „Das war nicht unwichtig, denn so ein Pokalspiel kann ansonsten unter Umständen auch mal eine unliebsame Wendung nehmen“, meinte Doberans Routinier Robert French. Eine derartige Entwicklung blieb nach der klaren Pausenführung des DSV und den weiteren Zwischenstationen von 18:6 (37.) und 27:10 (50.) allerdings aus.

Mit dem Pokalerfolg im Rücken geht es für den Doberaner SV nun erst einmal in den Endspurt in der MV-Liga. Weiterhin aussichtsreich auf Rang drei liegend ist die Schmidt-Sieben hier am kommenden Sonnabend beim Stavenhagener SV (11.) gefordert.

Doberaner SV: F. Voigt, French – S. Voigt 3/2, Stöwsand 3, Höwt 5, Seidel 3, Paul, Finkenstein 2, Wende 2, Steinberg, Wilhelm 1, Koszinski 2, Lehwaöd 6, Rasch 5.

SV Matzlow-G.: Gores, Kipcke – Kautz, Cl. Kirchner, Hochmuth 1, Eickhorst, Schmidt 2, Ch. Kirchner 4/3, Voltin 1, Fentzahn, Fitz 2, Hochmuth 1, Froese 1, Seyer.

Siebenmeter: Matzlow 3/3, Doberan 3/2.

Strafminuten: Matzlow 8, Doberan 4.