DSV-Damen hadern mit Remis

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff brauchte Torsten Römer erst einmal Zeit für sich. Der Trainer der Handballfrauen des Doberaner SV hatte zuvor miterlebt, wie seine Mannschaft im Landesliga-Derby gegen den Schwaaner SV trotz einer 23:20-Führung zehn Minuten vor dem Ende lediglich ein 25:25 (12:11)-Remis ins Ziel retten konnte. In der Schlussminute ging es dabei noch einmal Schlag auf Schlag: Zunächst lagen die Gäste plötzlich mit 25:24 vorne, ehe Franziska Berg kurz darauf für den Doberaner Ausgleich sorgte. Und in den letzten Sekunden ergab sich für die Gastgeberinnen dann doch noch einmal die Gelegenheit für den Siegtreffer, die aber – wie schon etliche Male zuvor – nicht genutzt wurde.

„Das Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an“, war Torsten Römer fassungslos. Auch in der Kabine gab es hängende Köpfe und sogar Tränen. Dennoch hatte der Coach viele positive Dinge gesehen: „Die Einstellung stimmte, wir haben sehr viel aus der Trainingswoche gut umgesetzt. Leider war das aber nur 54 Minuten der Fall. Unser einziges echtes Manko war letztlich aber die Chancenverwertung. Schade“, trauerte Römer dem verpassten Heimsieg hinterher. In der Tabelle bleiben die Doberanerinnen Sechster.

DSV-Frauen: Kraus, Stahnke – Dobbert, Berg 6/4, Frank 6, Wende 4/2, Schriewer 2, Furche, Nowak, Ott 3, E. Kraeft, A. Kraeft 2, Davidek 2.