In den ersten drei Partien Im Jahr 2020 genießen die Doberaner Handballer - hier Rückraumspieler Tom Steinberg - jeweils Heimrecht.

Doberaner SV steht vor wichtigen Wochen

DSV-Handballer bestreiten morgen gegen Einheit Demmin das erste von drei Heimspielen in Folge. Jüngster Nachwuchs trifft sich am Sonntagvormittag.

Nachdem der Dezember drei Auswärtsspiele am Stück für sie bereithielt, genießen die Handballer des Bad Doberaner SV zum Auftakt des neuen Jahres nun drei Mal in Folge Heimrecht. Im Kampf um die Spitzenplätze in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga trifft die DSV-Sieben am Sonnabend (19 Uhr, Stadthalle) zunächst auf den SV Einheit Demmin.

Die Doberaner (19:5 Punkte) begingen den Jahreswechsel als Tabellenzweiter und weisen derzeit nur einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Fortuna Neubrandenburg auf. 

Ehe am kommenden Wochenende das direkte Aufeinandertreffen der beiden Oberliga-Absteiger in Bad Doberan bevorsteht, müssen die DSV-Handballer eine nicht ganz einfache Aufgabe bewältigen. Im Duell mit Demmin (9. Platz/7:17 Punkte) tragen sie die Bürde des Favoriten und sind darüber hinaus nicht nur von den zurückliegenden Erfolgserlebnissen des SV Einheit gewarnt.

„Demmin ist ein ziemlich unberechenbarer Gegner“, weiß auch Doberans Trainer Matthias Schmidt, der einst selbst das Trikot der Hansestädter trug, vorab zu berichten. Der bisherige Saisonverlauf der Gäste ist von Unbeständigkeit geprägt. Überraschenden Niederlagen stehen nicht minder überraschende Erfolge gegenüber. Zuletzt fügten die Demminer in eigener Halle Tabellenführer Neubrandenburg sogar die ersten Saisonpleite zu. „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft. Wir sind gewarnt und unser Fokus liegt allein auf diesem Spiel“, sagt Schmidt.

Neben Demmin und Neubrandenburg macht die Partie gegen den Güstrower HV am 1. Februar den Heimspiel-Dreierpack des DSV komplett. „Danach wird man vielleicht klarer sehen, wohin die Reise in dieser Saison gehen kann“, so der Doberaner Coach. Zum Jahresauftakt gegen Demmin hat er mit Ausnahme des Langzeitverletzten Michael Höwt (Außenbandriss im Fuß) voraussichtlich den kompletten Kader zur Verfügung.

Das Vorspiel bestreiten ab 16 Uhr die B-Jugendlichen des DSV (5./8:12). In der MV-Liga wollen sie gegen den amtierenden Landesmeister vom Ribnitzer HV (4./11:7) für die unglückliche 22:24-Niederlage im Hinspiel revanchieren. Am Sonntag zeigt in den Vormittagsstunden dann der jüngste Handball-Nachwuchs der Region sein Können in der Stadthalle. Der Doberaner SV ist Ausrichter vom Minispielfest des Bezirkshandballverbandes. Dabei schickt der DSV mit Trainerin Bonnie Rosenkranz ein eigenes Team ins Rennen. Tore und Punkte sind bei diesem Event nebensächlich, der Spaß an der Bewegung und am Sport steht noch im Vordergrund.  

Auswärts müssen derweil die zweite Männermannschaft und die Damen ran. Die DSV-Reserve (5./8:8) ist am Sonnabend in der Verbandsliga beim HSV Grimmen II (2./18:2) gefordert, die Damen (8./4:14) könnten tags darauf mit einem Sieg im Kellerduell beim Vellahner SV (7./6:14) mindestens einen Platz in der Landesliga-Tabelle vorrücken. „Es wird sicherlich sehr schwer, auch weil wir mit dem Haftmittelverbot klarkommen müssen. Aber wir wollen natürlich gewinnen“, sagt Trainer Torsten Römer.

Weitere Ansetzungen: MJD: DSV – Mecklenburger Stiere Schwerin (So., 13.30 Uhr, Stadthalle); MJC: Stralsunder HV – DSV (So.).