Landespokal: DSV-Sieben ist gewarnt

Im Landespokal-Achtelfinale treten die Münsterstädter morgen beim Plauer SV an.

Ursprünglich war für die Männer des Bad Doberaner SV an diesem Wochenende kein Spiel vorgesehen. Und das wäre nach einer mental wie körperlich anstrengenden ersten Serie in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga auch durchaus angebracht gewesen. Weil inmitten dieser Zeit aber das Achtelfinale im Handball-Landespokal beim Plauer SV ausgefallen war, ist die DSV-Sieben kurz vor dem Weihnachtsfest doch noch einmal gefordert. Beide Vereine hatten sich auf den morgigen Sonnabend (Anwurf: 17 Uhr) als Nachholtermin verständigt.

Die Doberaner sind beim Tabellendritten der Verbandsliga West ohne jeden Zweifel in der Favoritenrolle. Obgleich es das erste Pflichtspiel dieser beiden Mannschaften gegeneinander ist, sind die Münsterstädter vorgewarnt. Zum einen hat die Männer-Reserve des DSV in den zurückliegenden Jahren bereits so einige Schlachten mit den Seestädtern geschlagen. Zum anderen verbinden einige Akteure im aktuellen Doberaner Team ebenfalls keine guten Pokalerinnerungen mit der haftmittelfreien Klüschenberghalle in Plau.

Vor zwei Jahren war unter anderem Trainer Matthias Schmidt mit dem SV Warnemünde in einem Pokalspiel in Plau „kläglich gescheitert (17:18/d. Red.). Und das, obwohl wir mit einer guten Besetzung angetreten waren“, berichtet Schmidt und versteht dies zugleich als Warnung für die bevorstehende Aufgabe. Auch die Gastgeber, die zum eigentlichen Spieltermin Anfang November keine spielfähige Mannschaft stellen konnten, wissen um ihre Möglichkeiten und rechnen sich durchaus etwas aus. „Insbesondere mit den Fans im Rücken gilt es, dem Favoriten Paroli zu bieten und womöglich für eine Pokalsensation zu sorgen“, heißt es auf der Internetseite es PSV.

Die Doberaner müssen sich nach der zuletzt eher dürftigen Vorstellung bei der Reserve der Mecklenburger Stiere in jedem Fall steigern, um ein vorzeitiges Aus im Landespokal zu vermeiden. Gegen die selbsternannten „BlackBulls“ (schwarze Bullen) aus Plau wartet in jedem Fall erneut eine tierisch schwere Aufgabe. Dabei steht Matthias Schmidt abermals nur eine verkleinerter Kader zur Verfügung, in dem der langzeitverletzte Martin Koszinski aber erfreulicherweise sein Comeback geben könnte.

Weitere Ansetzungen: WJC: Rostocker HC II – DSV (heute, 17 Uhr, Fiete-Reder-Halle Rostock); MJC: Mecklenburger Stiere Schwerin II – DSV (Sa.).