DSV-Handballer wollen den nächsten Sieg

Mit dem Selbstbewusstsein von zuletzt vier Siegen am Stück peilen die Handballer des Bad Doberaner SV die nächsten zwei Punkte in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga an. Die DSV-Sieben (1. Platz/12:2 Punkte) empfängt am Sonnabend den HC Vorpommern-Greifswald (11./2:12) in der Stadthalle. Der erste Anwurf erfolgt um 19 Uhr.

Die Hausherren sind den gegen den Tabellenachten der Vorsaison klarer Favorit. Allerdings: „Die Greifswalder haben mit ihrem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende (28:24 gegen Demmin/d. Red.) nun auch Blut geleckt. Wir dürfen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt DSV-Trainer Andreas Köster, zumal die Greifswalder schon in den Wochen zuvor des Öfteren nah dran an Punktgewinnen waren.

Die Doberaner hatten sich derweil beim kürzlich erzielten Auswärtssieg in Stralsund schwergetan und eine zwischenzeitlich klare Führung aus der Hand gegeben. Erst dank eines in der Schlusssekunde verwandelte Siebenmeters von Michael Höwt konnten die Münsterstädter die Tabellenführung zurückerobern. „Wir hatten in Stralsund und auch schon in anderen Partien eine etwa zehnminütige Schwächephase. Daran müssen wir arbeiten und auch in solchen Situationen mit klarem Kopf agieren“, fordert Köster.

Mit den verletzungsbedingten Ausfällen der Rückraum-Routiniers Sebastian Voigt, Alexander Stöwsand und Martin Koszinski sind dabei vornehmlich die jüngeren Akteure im DSV-Kader gefordert. Dazu gehört unter anderen Jonathan Seidel. Der 20-jährige Neuzugang, der erst im Oktober zum Team gestoßen ist, könnte schon am Sonnabend erstmals in die Startformation rücken.

Neuer Termin für das Pokalspiel in Plau

Unterdessen wurde das Landespokal-Achtelfinale der Doberaner Handballer beim Plauer SV neu angesetzt. Nachdem die Begegnung Anfang November von den Gastgebern aufgrund Personalmangels kurzfristig abgesagt worden war, haben sich beide Teams nun auf den 21. Dezember als Nachholtermin geeinigt.

Damen stehen vor Herkulesaufgabe

Morgen sind auch die Handballdamen des DSV (7./2:8) in eigener Halle im Einsatz. Gegen Landesliga-Spitzenreiter TSG Wismar (1./14:0) geht es aber ab 14 Uhr wohl nur im Schadensbegrenzung. „Wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen“, meint Coach Torsten Römer, der allerdings auf einige Leistungsträger verzichten muss. Ab 16.30 Uhr kämpft dann die Männer-Reserve (4./6:4) gegen den HV Altentreptow (2./9:3) um den Verbleib in der Spitzengruppe der Verbandsliga Ost.

Weitere Ansetzungen: WJC: DSV – Laager SV (Sa., 10 Uhr); MJC: DSV – SG Vorpommern (Sa., 12 Uhr) MJD: DSV – HV Leezen (So., 11 Uhr, alle Stadthalle); MJE: SV Warnemünde – DSV (Sa.).