Landespokal: DSV-Handballerinnen scheiden aus

Verspätet sind die Damen des Bad Doberaner SV am Sonnabend in den diesjährigen Handball-Landespokal gestartet. Und mit einer deutlichen 20:31 (10:16)-Heimniederlage gegen den Landesliga-Mitkonkurrenten VfL Blau-Weiß Neukloster hat der zweite Wettbewerb für die DSV-Ladies bereits ein schnelles Ende gefunden.

Die Pleite im Nachholspiel der ersten Hauptrunde konnte Trainer Torsten Römer aber grundsätzlich verschmerzen. „Ein Weiterkommen wäre ohnehin nicht sehr attraktiv gewesen“, gab der 53-Jährige nach Abpfiff unumwunden zu. Nunmehr geht es für Neukloster im Viertelfinale auswärts zum Top-Favoriten TSG Wismar.

Diese Konstellation, die sich anhand der bereits vor Saisonbeginn durchgeführten Pokalauslosung durch den Handballverband Mecklenburg-Vorpommern ergeben hatte, war dem Spiel von Beginn an anzumerken. Torsten Römer nutzte die Gelegenheit und ließ vor allem die junge Garde seiner Mannschaft über einen längeren Zeitraum ran. „Es hat sich gezeigt, dass die jüngeren Spielerinnen noch viel lernen müssen“, so der DSV-Coach. Auf diesem Weg erwartet er künftig Offenheit für „die Ratschläge und Tipps der erfahrenen Damen und auch des Trainers.“

Die eigentliche Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Die Gäste nutzten das behäbige Doberaner Spiel gleich zu Beginn beider Halbzeiten und erstickten die ohnehin nur auf Sparflamme lodernden Pokalbestrebungen der DSV-Damen damit im Keim. Nach zehn Minuten führten sie mit 7:2 und bauten ihre Pausenführung nach dem Seitenwechsel schnell auf 25:11 (41.) aus. „Wir waren zu nachlässig in der Abwehr und zu zaghaft im Angriff. Der Sieg von Neukloster geht völlig in Ordnung“, bewertete Torsten Römer. 

DSV: Kraus, Berg – Dobbert 2, Köster 3, Wende 9, Furche 2, Ott 1, Kraeft 1, Rosenkranz 2/1, Davidek.