Für die DSV-Handballerinnen - am Ball Kreisläuferin Luisa Davidek - gab es in der Landeshauptstadt nichts zu holen.

DSV-Ladies kassieren erwartete Niederlage

Die Handballerinnen des Bad Doberaner SV haben ihr Auswärtsspiel bei der Oberliga-Reserve des SV Grün-Weiß Schwerin am Sonntag erwartungsgemäß verloren. Mit dem deutlichen 19:42 (8:20) setzte es für die Gäste zudem auch die im Vorfeld nicht ausgeschlossene „Klatsche“. In der Tabelle fielen die Doberanerinnen (2:4 Punkte) auf Rang fünf zurück, Schwerin (2:2) kletterte mit dem ersten Saisonsieg auf Platz vier.

Trainer Torsten Römer hatte einen derartigen Spielausgang befürchtet und ging mit seinen Spielerinnen nach dem Abpfiff dementsprechend auch nicht allzu hart ins Gericht: „Wir haben uns nach unseren Möglichkeiten teuer verkauft. Alle Mädels haben ihr Bestes gegeben.“ Eine knappe Viertelstunde lang agierten die DSV-Damen mit dem Vize-Landesmeister der Vorsaison sogar auf Augenhöhe. Nach dem 9:8-Anschlusstreffer durch Betty Jo Dobbert (16.) gelang den Gästen dann bis zum Halbzeitpfiff jedoch kein weiteres Erfolgserlebnis mehr.

„Bis dahin wurde die taktische Marschroute eingehalten. Die Linie haben wir dann verlassen und unsere Ballverluste wurde sofort bestraft. Der Rückstand zur Pause hätte nicht so hoch ausfallen müssen“, erklärte Römer. Zudem bekamen die Gäste Schwerins Jule Meiburg nicht in den Griff. Die 19-Jährige erzielte ihre zwölf Tore allesamt in den ersten dreißig Minuten und war damit maßgeblich an der 20:8-Halbzeitführung beteiligt.

„In der zweiten Halbzeit wurden unsere Fehler dann sogar noch konsequenter bestraft“, urteilte Römer. Erneut hielten die Doberanerinnen vor rund 50 Zuschauern knapp zehn Minuten mit, ehe die Gastgeberinnen das Resultat über die Stationen 28:12 (44.) und 36:14 (53.) immer weiter in die Höhe schraubten.

Nach einem spielfreien Wochenende genießend die DSV-Handballerinnen am 20. Oktober wieder Heimrecht. Allerdings wartet im Duell mit dem TSV Bützow (3./6:2) erneut eine schwere Aufgabe auf die Römer-Sieben.

DSV: Kraus, Stahnke – Dobbert 1, Frank 5/2, Köster 1, Furche 4/2, Nowak, E. Kraeft 1, Rosenkranz 5/1, A. Kraeft 2, Davidek.