Die Doberaner Handballfrauen - hier Elisa Kraeft - sind am Sonntag beim Vize-Landesmeister Grün-Weiß Schwerin II im Einsatz.

DSV-Handballerinnen sind in Schwerin klarer Außenseiter

Vor einer echten Herkulesaufgabe stehen am Sonntag die Landesliga-Handballerinnen des Bad Doberaner SV. Die Münsterstädterinnen (4. Platz/2:2 Punkte) treten beim SV Grün-Weiß Schwerin Il (7./0:2) an. Obwohl sich die Gastgeberinnen in der Tabelle derzeit hinter den DSV-Ladies platzieren, sind sie im Nachholspiel des dritten Spieltags dennoch der klare Favorit.

„Wir wollen versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Dafür müssen wir unsere Fehlerquote aber drastisch reduzieren“, sagt Doberans Trainer Torsten Römer. Gelingt dieses Vorhaben nicht, droht ihm und seinen Spielerinnen ein ungemütlicher Nachmittag in der Landeshauptstadt. Schon in der Saisonvorbereitung kreuzten beide Teams beim Auto-Birne-Cup in Bad Doberan die Klingen: Bei einer verkürzten Spielzeit setzte sich Schwerin gleich zwei Mal klar durch.

Dass die Doberanerinnen angesichts der Zusammenlegung der MV-Liga und der Verbandsliga überhaupt in Punktspielen gegen den Vize-Landesmeister der vergangenen Spielzeit antreten müssen, behagt Doberans Coach weiterhin nicht. „Man sieht schon, wohin der Weg geht“, meint Römer mit Blick auf die daraus resultierenden Tabelle in der West-Staffel der Landesliga, die von drei qualifizierten Teams der einst höheren Spielklasse angeführt wird. Allein am vergangenen Wochenende endeten die drei absolvierten Partien mit Differenzen zwischen zwölf und 22 Treffern. 

Ein ähnliches Szenario droht den Doberanerinnen nun auch in ihrem ersten Auswärtsspiel am Sonntag in Schwerin. Alle weiteren DSV-Teams haben an diesem Wochenende spielfrei.