Der Doberaner SV - hier Youngster Eric Wilhelm - trifft am Sonnabend in eigener Halle auf die TSG Wismar.

Abwehr des Doberaner SV muss sich steigern

Handballer empfangen morgen die TSG Wismar und wollen Anschluss an die Spitzengruppe halten

Die Verarbeitung der ersten Niederlage in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga dauerte bei den Handball-Männern des Bad Doberaner SV länger an. Denn fas 23:27 bei Fortuna Neubrandenburg am vergangenen Wochenende hatte durchaus seine Spuren hinterlassen. Vor allem deshalb, weil die DSV-Sieben in den ersten zwanzig Minuten beim Mitabsteiger klar tonangebend war, ehe das Unheil seinen Lauf nahm.

Morgen werden die Doberaner (6. Platz/4:2 Punkte) erneut voll gefordert: Mit der TSG Wismar (4./4:0) gibt der amtierende Landespokalsieger und Vize-Landesmeister seine Visitenkarte in der Stadthalle ab. Anwurf ist wie gewohnt um 19 Uhr.

Der erste und vornehmlich unnötige Punktverlust wurde beim DSV mittlerweile ausgewertet. „Wir blicken nun nach vorne und freuen uns auf das Spiel gegen Wismar“, sagt DSV-Coach Andreas Köster. Dabei wollen die Hausherren vor allem in der Defensive eine Steigerung zeigen. „Wir haben in allen drei Partien jeweils 27 Gegentore kassiert. Das ist zu viel“, moniert der einstige Keeper Köster.

Lediglich drei Mannschaften weisen in dieser Hinsicht einen schlechteren Gesamtwert auf. Der Ausfall von Alexander Stöwsand, der im bisherigen Saisonverlauf vornehmlich im Abwehrzentrum eingesetzt wurde, trifft die Doberaner dahingehend natürlich hart. Der 31-Jährige hatte sich im Training unter der Woche an der rechten Hand verletzt. Einzig positive Nachricht: Nach der dreiwöchigen Spielpause im Anschluss an das Duell gegen Wismar dürfte der 2,03-Meter-Hühne wieder einsatzbereit sein.

Im zweiten Heimspiel ruhen die Abwehr-Hoffnungen damit in erster Linie auf den Neuzugängen Daniel Finkenstein und Oliver Wende. Auch Torwart Oliver Schröder, der für die verletzten Robert French und Louis Massaro aushelfen wird, könnte ebenfalls einen Teil zu einer höheren Stabilität der Hintermannschaft beitragen.

Erstmals in dieser Verbandsliga-Saison auf fremden Parkett ran müssen am Sonnabend die Reserve-Handballer des Doberaner SV. Der Reiseweg hält sich für die Münsterstädter (4./2:2) allerdings in Grenzen. In der Rostocker Sporthalle im Gerüstbauerring treffen sie auf den SV Warnemünde II (7./1:5).

Im Nachwuchsbereich haben morgen zwei Doberaner Teams Heimrecht. Den Auftakt machen um 14 Uhr die E-Junioren, die nach zwei Spielabsagen zu Saisonbeginn erstmals aktiv sind. Mit dem HSV Grimmen (1./4:0) wartet gleich der Tabellenführer auf die DSV-Youngster. Um 16 Uhr messen sich die C-Jugendlichen (8./2:4) im Kellerduell der MV-Liga mit dem Tabellenletzten Stralsunder HV (9./0:6).

Weitere Ansetzungen: MJD: TSV Bützow – DSV; MJB: Stralsunder HV – DSV (beide Sa.); WJC: Eintracht Rostock II – DSV (So.)