Hein Wiebe erzielte gegen Grimmen II sieben Treffer. Dennoch verlor die Doberaner Reserve ihr Heimspiel mit 27:32.

Doberaner Reserve unterliegt dem Meister

Die 27:32 (16:15)-Niederlage gegen den HSV Grimmen II war dabei mehr als unnötig. „Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, uns abzusetzen. Die Chancen dafür waren da, wir haben sie nur nicht genutzt“, bemängelte Doberans Coach Henning Krüger. Zwischenzeitlich war sogar das Gegenteil der Fall, als die Gäste beim 7:10 (18.) erstmals mit drei Treffern in Führung lagen. Mit einem Kraftakt und erhöhter Effizienz eroberten sich die Hausherren bis zur Pause wieder einen knappen Vorsprung.

Der war jedoch schon kurz nach Wiederbeginn wieder hinfällig. Die Doberaner liefen nunmehr ständig einem Rückstand hinterher, der nach dem 23:24 (48.) in der Schlussphase noch deutlich anwuchs. „Wir haben im Angriff nicht mehr strukturiert agiert“, monierte Krüger. Viele überhastete Abschlüsse waren die Folge, die dem Vorjahresmeister der Verbandsliga in die Karten spielte. „Schlussendlich haben wir verdient verloren“, wusste Krüger. 

DSV II: Hartlieb, Ludwig – Sitarek 3, Störp 2, Wachtel 5/4, Blank, Krüger, Schwaß 1, Langberg 2/1, Furche 1, Schlüter 1, Möde, Wiebe 7, Sachse 5.