Elisa Kraeft (am Ball) sorgte in der zweiten Halbzeit für reichlich Belebung im Spiel der DSV-Damen.

Handballerinnen erst nach Weckruf in der Pause hellwach / Männer-Reserve gewinnt sicher

Vom Namen her hatten es die Handballfrauen und die zweite Männermannschaft des Bad Doberaner SV am vergangenen Sonnabend mit dem gleichen Gegner zu tun. Die Endergebnisse hätten dagegen unterschiedlicher kaum sein können. Dennoch herrschte am Ende in beiden Lagern durchaus Zufriedenheit.

Landesliga West, Frauen: Bad Doberaner SV – HSG Uni Rostock 25:35 (9:20). Obwohl die DSV-Ladies ihre höchste Heimpleite seit mehr als dreieinhalb Jahren kassierten, war Trainer Torsten Römer nicht unzufrieden. „Es war die erwartete Niederlage. Aber nach der schlechten ersten Halbzeit hat sich die Mannschaft in den zweiten dreißig Minuten gewehrt und ist mutiger aufgetreten.“

Gerade die jüngeren Spielerinnen gingen nach dem Wiederanpfiff voran. Allen voran die erst 16-jährige Elisa Kraeft zerrte in der Offensive an den Ketten. Die Gäste wurden nun deutlich mehr gefordert und hatten in den Zweikämpfen das ein oder andere Mal das Nachsehen. Auch deshalb wuchs der Doberaner Rückstand nicht weiter an. Statistisch unbedeutend konnten die Gastgeberinnen die zweite Hälfte sogar für sich entscheiden.

„Die Niederlage geht insgesamt natürlich in Ordnung. Auf die Leistungssteigerung nach den mahnenden Worten in der Pause müssen wir nun aufbauen. Im nächsten Heimspiel müssen zwei Punkte her“, blickt Römer auf die Partie in zwei Wochen gegen den ebenfalls mit einer klaren Heimniederlage gestarteten Vellahner SV voraus.

DSV: Kraus – Schmidt 3, Dobbert 1, A. Frank 9/5, Köster, Schriewer, Furche 2/2, Nowak, Ott 4, E. Kraeft 1, Rosenkranz 3, A. Kraeft 2, Davidek, S. Frank.

Verbandsliga Ost, Männer: Bad Doberaner SV II – HSG Uni Rostock 33:24 (15:10). Die DSV-Reserve feierte einen Einstand nach Maß, obgleich der Erfolg bei einer besseren Chancenverwertung noch deutlicher hätte ausfallen können. Die Rostocker hielten zunächst bis zum 12:10 (27.) mit, ehe sich die Hausherren halbzeitübergreifend bis auf 22:13 (39.) absetzen konnten. Das war die frühe Vorentscheidung.

Auch die Doberaner Verbandsliga-Herren haben am kommenden Wochenende spielfrei, ehe es am 22. September erneut in eigener Halle zum Aufeinandertreffen mit dem Vorjahresmeister HSV Grimmen II kommt.

DSV II: Ludwig, Polkow – Sitarek 6, Störp 2/1, Wachtel 5, Blank 1/1, Krüger, Schwaß 1, Langberg 2/1, Wiebe 8, Möde 2, Kraeft 6.