Keeper Florian Voigt zog mit dem Doberaner SV ungefährdet in die nächste Runde im Landespokal ein.

Lockerer Aufgalopp für den Doberaner SV

Mit einem klaren Erfolg in Waren qualifizieren sich die Doberaner Handballer im ersten Pflichtspiel der Saison für das Pokal-Achtelfinale

Auch ohne Haftmittel hatten die Handballer des Bad Doberaner SV die Erstrundenpartie im Landespokal fest im Griff. Beim Verbandsligisten HSV Waren setzten sich die Münsterstädter am Sonntagnachmittag klar mit 35:14 (16:7) durch und feierten damit einen gelungenen Pflichtspielauftakt in die neue Saison.

Der Erfolg der Gäste in der Sporthalle am Tiefwarensee hätte bei optimaler Ausbeute sogar deutlicher ausfallen können. „Wir haben noch einige gute Gelegenheiten ausgelassen“, fasst auch Keeper Florian Voigt die einseitigen Geschehnisse nach dem Abpfiff dahingehend zusammen. Dennoch zeigte er sich – ebenso wie seine Teamkollegen – angesichts des ungefährdeten Weiterkommens zufrieden: „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Stimmung war auf und neben dem Feld gut.“

Die DSV-Sieben stellte den HSV Waren vor allem mit einer guten Abwehrleistung letztlich vor eine zu große Herausforderung. Im Rahmen ihrer offiziellen Saisoneröffnung probierten die Hausherren zwar bis zum Schluss alles, allerdings waren sie ihrem klassenhöheren Kontrahenten in allen Belangen unterlegen. Dieser Umstand wurde auf der Anzeigetafel schon bei der 7:2-Führung der Gäste nach knapp zehn Minuten deutlich. Ihren Vorsprung bauten die Mannen von Trainer Andreas Köster auch im weiteren Spielverlauf immer weiter aus und landeten letztlich einen Kantersieg.

„Gerade das Umkehrspiel hat gut funktioniert“, meinte Florian Voigt, der sich den Part zwischen den Pfosten mit Moritz Ludwig teilte. Letzterer war für den verletzten Robert French eingesprungen und konnte unter anderem drei Siebenmeter des HSV vereiteln. Bejubelt wurde er dabei unter anderem von Christian Hasenpusch. Der Doberaner Neuzugang vom TSV Sieverstedt (Schleswig-Holstein) trug nach seinem verlängerten Urlaub allerdings noch nicht das gelbe DSV-Dress, sondern unterstützte das Team als Offizieller von der Seitenlinie.

Das Debüt des Rückraumspielers ist für den kommenden Sonnabend dann aber fest vorgesehen. Bei der Heimspiel-Premiere in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga treffen die Doberaner Handballer an Sonnabend (19 Uhr, Stadthalle) auf die Reserve des Drittligisten Mecklenburger Stiere Schwerin.

Im Landespokal geht es für die Münsterstädter erst Anfang November weiter. Beim heimstarken Verbandsligisten Plauer SV müssen die DSV-Handballer dann erneut ohne Haftmittel auskommen.

DSV: F. Voigt, Ludwig – S. Voigt 3, Wilhelm 2, Rasch 9, Traub 2, Wende 1, Stöwsand 2, Höwt 5/1, Paul 1, Finkenstein 3, Koszinski, Steinberg 2, Lehwald 5.

Das Pokal-Achtelfinale im Überblick:

Ribnitzer HV – Güstrower HV
TSG Wittenburg – SV Warnemünde
Güstrower HV II – Stavenhagener SV
TSG Wismar – Fortuna Neubrandenburg
SV Matzlow-Garwitz – Mecklenburger Stiere II
Plauer SV – Bad Doberaner SV
HV Altentreptow – Sieger Einheit Demmin/Stralsunder HV II (Spiel am 12.10.)
SG Uni Greifswald/Loitz II – HC Vorpommern-Greifswald