Lena Schmidt war mit 19 Treffern an beiden Turniertagen die erfolgreichste Doberaner Werferin beim Auto Birne-Cup.

Frauen haben noch viel Arbeit vor sich

Zwei Tage lang dauerte der Testlauf der Handballdamen des Bad Doberaner SV beim eigenen Auto Birne-Cup in der Stadthalle an. Am Ende von insgesamt zwölf Turnierspielen mussten die Gastgeberinnen ohne Punktgewinn (0:12) mit dem letzten Platz hinter dem Stavenhagener SV (4:8 Punkte) vorlieb nehmen. In den direkten Duellen dieser beiden Teams hatte der SSV am Sonnabend und Sonntag jeweils mit einem Tor knapp die Nase vorn (18:17/11:10).

„Auf uns wartet noch sehr, sehr viel Arbeit“, erkannte DSV-Trainer Torsten Römer. Über gute Ansätze kamen die Doberanerinnen in ihren Spielen oftmals nicht hinaus. „Ich hätte mir schon ein wenig mehr Gegenwehr gewünscht, auch oder aber halt gerade wenn es gegen stärkere Gegner geht“, meinte Römer etwas enttäuscht und wollte auch die zahlreichen Wechsel hinsichtlich der Wettkampfpraxis der Spielerinnen nicht als Ausrede gelten lassen.

Den Turniersieg machten der SV Grün-Weiß Schwerin II und Koweg Görlitz unter sich aus. Beide Mannschaften gewannen ihre Spiele gegen Doberan und Stavenhagen in souveräner Manier. Am ersten Turniertag endete das Spiel gegeneinander nach 40 Minuten mit einem Unentschieden. Tags darauf hatten Schwerinerinnen bei einer um zehn Minuten verringerten Spielzeit mit 15:13 das bessere Ende für sich und setzten sich damit an die Spitze der Gesamtwertung.

„Allen Beteiligten hat es viel Spaß gemacht und sie würden gerne wieder kommen“, war Torsten Römer zumindest mit der organisatorischen Seite des Auto Birne-Cups zufrieden.

DSV: Kraus – Schmidt 19, Dobbert 6, Köster 5, A. Frank 7, Wende 2, Schriewer 2, Furche 9, Nowak 2, Rosenkranz 15, Kraeft 11, Davidek 2, S. Frank 3.

Endstand: 1. SV Grün-Weiß Schwerin II (11:1 Punkte/121:87 Tore); 2. SV Koweg Görlitz (9:3/115:77); 3. Stavenhagener SV (4:8/71:87); 4. Doberaner SV (0:12/83:129).