Erfolgsserie der DSV-Ladies gerissen

Verbandsliga, Frauen: SV Eintracht Rostock – Doberaner SV 35:29 (21:16). Für die Doberanerinnen bedeutete die erste Saisonniederlage auf fremden Parkett einen herben Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft. Mittlerweile haben sie vier bzw. drei Minuspunkte Rückstand auf die führende HSG Uni Rostock und deren Verfolger Motor Barth. „Das war heute einfach nichts, irgendwie war der Wurm drin. Keine Spielerin hat ihre Normalform gefunden“, meinte Trainer Torsten Römer. Gerade in der Defensive fehlte den Gästen jegliche Stabilität.

Bis zum 15:14 (23.) aus Rostocker Sicht waren sie dennoch halbwegs auf Kurs, ehe sie diesen in den folgenden zehn Minuten halbzeitübergreifend verließen. Eintracht setzte sich in dieser Phase bis auf 23:16 ab. Das kurzzeitige Aufbäumen der DSV-Ladies endete schließlich beim 26:25 (48.), die Rostockerinnen gaben fortan wieder klar den Ton an.

„Es ist sicherlich ärgerlich und man könnte einige Entschuldigungen hervorbringen“, sagte Torsten Römer mit Blick auf das Fehlen einiger Stammkräfte. Daran wollte er den ersten doppelten Punktverlust nach zuvor sieben Spielen ohne Pleite aber nicht festmachen. „Die Niederlage ist jetzt da und sie ist verdient. Am Sonntag erwarte ich nun eine Trotzreaktion.“ Dann treten die Doberaner Handballerinnen erneut in Rostock. Als Gegner wartet das Schlusslicht SV Warnemünde II.

DSV: Kraus, Stahnke – Schmidt 7, Wende 11/5, Furche 1, Schriewer 1, Nowak, Ott 1, Kraeft 4, Davidek 4, S. Frank.