DSV-Teams wollen Titelrennen offen halten

Die DSV-Reserve empfängt in ihrem ersten Spiel in der Verbandsliga-Meisterrunde den SV Matzlow-Garwitz.

Reserve-Handballer starten verspätet in die Meisterrunde der Verbandsliga / C-Junioren peilen das Halbfinale an

Nach einer fünfwöchigen Spielpause geht es für die zweite Männermannschaft des Doberaner SV gleich wieder richtig zur Sache. Nachdem sich das Team von Trainer Henning Krüger nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase doch noch für die Meisterrunde der Handball-Verbandsliga qualifizieren konnte, treffen sie in eben dieser morgen (17 Uhr, Stadthalle) auf den SV Matzlow-Garwitz.

Als Tabellenzweiter der Ost-Staffel treten die Münsterstädter in der Endrunde jeweils in Hin- und Rückspiel gegen die drei erstplatzierten Teams aus dem Westen an, die Ergebnisse aus den Vorrunden werden dabei jeweils mit in die Gesamtwertung übernommen. Den Doberanern offeriert sich dabei sogar noch die Chance auf den Meistertitel. Dafür müssten sie aber wohl alle sechs ausstehenden Partien gewinnen und zusätzlich auf passende Ergebnisse in den anderen Hallen hoffen.

Aktuell ist die DSV-Reserve Dritter (4:4 Punkte), wobei ihr ursprünglich für das vergangene Wochenende geplantes Auftaktspiel beim VfL Neukloster (2. Platz/7:1 Punkte) auf den 13. April verlegt wurde. Der SV Matzlow-Garwitz reist am Sonnabend als Schlusslicht (6./1:9) nach Bad Doberan. Zu unterschätzen sind die Gäste aber keineswegs: Immerhin sorgten sie in der Vorrunde für den bisher einzigen Punktverlust von Neukloster und auch bei der 26:30-Niederlage beim HSV Grimmen II (1./8:2) zeigten die Westmecklenburger zuletzt eine gute Leistung. 

Zudem haben die Doberaner nicht unbedingt die besten Erinnerungen an die Mannen aus Matzlow-Garwitz. In der letzten Saison trafen beide noch in der West-Staffel aufeinander: Das Doberaner Heimspiel endete mit einem Remis, auswärts verlor die DSV-Reserve knapp mit einem Tor. „Sicherlich fehlt uns derzeit ein wenig der Spielrhythmus. Aber wir wollten unbedingt in die Meisterrunde und jetzt wollen wir dort auch zeigen, dass wir es zu Recht geschafft haben“, sagt Doberans Coach Henning Krüger.

Die Handballerinnen des Doberaner SV (2./25:7) wollen ihre gute Ausgangsposition in der Verbandsliga halten. Dafür muss die positive Auswärtsserie – in sieben Spielen gab es sechs Siege und ein Remis – morgen beim SV Eintracht Rostock (8./10:24) anhalten. „Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel. Eintracht ist ein unbequemer Gegner. Wir müssen uns schnell auf die Gegebenheiten in der Halle einstellen“, meint Trainer Torsten Römer mit Blick auf das Haftmittelverbot in der Sporthalle in Rostock-Schmarl.

Die C-Junioren kämpfen am Sonnabend ab 12.30 Uhrum einen der größten Nachwuchserfolge in der Vereinsgeschichte: Für den Einzug ins Halbfinale der Landesmeisterschaft benötigen die DSV-Youngster (4./12:14) im Duell mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter Mecklenburger Stiere Schwerin (1./26:0) aber aller Voraussicht nach einen Sieg, um den punktgleichen Verfolger von Fortuna Neubrandenburg hinter sich zu lassen. Zum Anpfiff wissen die Doberaner bereits über die Notwendigkeit des Gewinnens Bescheid, denn die Vier-Tore-Städter bestreiten ihr letztes Vorrundenspiel beim Stralsunder HV bereits heute Abend.

Weitere Ansetzungen:  WJA: DSV – HV Altentreptow (Sa., 10.30 Uhr); MJB: DSV – Fortuna Neubrandenburg (Sa., 14.30 Uhr, beide Stadthalle); WJC: Einheit Teterow – DSV (Sa.); MJE: HC Empor Rostock – DSV (So.).