Sieben Vereine waren mit ihren Minis am Sonntag zu Gast beim Spielfest in der Doberaner Stadthalle.

Toller Handballvormittag für die Kleinsten

Knapp 50 Mädchen und Jungen machten am Sonntagvormittag die Stadthalle in Bad Doberan beim alljährlichen Mini-Spielfest des Bezirkshandballverbandes Rostock/MV-Nord (BHV) unsicher. Entsprechend laut ging es beim rund zweieinhalbstündigen Treiben zu. Das lag allerdings auch an den Zurufen der zahlreichen Eltern und Großeltern auf der Tribüne, die ihre Schützlinge und deren Teamkameraden immer wieder anfeuerten und aufmunterten.

„Heute konnten alle einmal zeigen, was sie können“, sagte Bonnie Rosenkranz. Die 28-Jährige ist aktive Spielerin in der Damenmannschaft des gastgebenden Doberaner SV und kümmert sich derzeit auch um den jüngsten Handballnachwuchs des Vereins. In dieser Funktion war sie auch mitverantwortlich für die Durchführung des Spielfestes. „Der sportliche Ablauf verlief reibungslos, alles hat super geklappt“, freute sich Rosenkranz, die sich hierfür bei allen eifrigen Helfern bedankte.

Mindestens ebenso eifrig probierten sich die fünf- bis achtjährigen Hauptakteure an den verschiedenen Stationen in der Stadthalle: neben dem Handballspiel hatten die Verantwortlichen für die stattlichen Anzahl von sieben teilnehmenden Mannschaften aus Barth, Doberan, Rostock und Schwaan auch Ball über die Schnur, einen Slalomparcours, Zielwerfen und weitere Geschicklichkeitsspiele vorbereitet.

Während sich die die Handballtalente dabei mit fernab jeglicher Ergebnisse mit guten sportlichen Leistungen präsentierten, glänzte der BHV durch komplette Abwesenheit und hatte dafür nur eine verspätete Entschuldigung parat. „Das war leider im Vorjahr schon so. Darüber wird zu reden sein“, monierte Torsten Römer, Chef der Handballabteilung des DSV. Denn auch bei der Teilnehmerehrung am Ende der Veranstaltung musste umdisponiert werden. „Es waren keine Urkunden für die Kleinen da. Dankenswerterweise hat die Coco Eismilchbar hier kurzerhand mit ein paar Leckereien ausgeholfen“, stellte Römer die kurzfristige Hilfe des langjährigen Unterstützers des Doberaner Handballs heraus. Der Abschied der Jungs und Mädels wurde so trotz fadem Beigeschmack noch etwas versüßt.