Jahresabschluss vor den eigenen Fans: Lendner will einen Sieg

Hier erzielte Maximilian Lendner im Mai 2017 einen seiner vier Treffer gegen den MTV Altlandsberg. Bei seiner Rückkehr in die Stadthalle geht es für die DSV-Handballer erneut gegen den MTV.

DSV-Handballer empfangen morgen den MTV Altlandsberg und wollen an die jüngsten Erfolge gegen die Brandenburger anknüpfen.

Im Mai 2017 absolvierte Maximilian Lendner sein letztes Heimspiel für die Handballer des Doberaner SV. Nach seiner jüngsten Rückkehr vom Laager SV und der Pleite in Ludwigsfelde (23:29/OZ berichtete) streift der 24-Jährige am Sonnabend das DSV-Trikot erstmals wieder in der Stadthalle über. Gegner in der Oberliga Ostsee-Spree ist heute wie auch damals der MTV Altlandsberg. Der erste Anwurf erfolgt wie gewohnt um 19 Uhr.

Zum Abschluss der Spielzeit 2016/2017 steuerte Lendner seinerzeit vier Treffer zum durchaus überraschenden 27:25-Heimerfolg der DSV-Sieben gegen Altlandsberg bei. Eine Geschichte, die sich nach den Vorstellungen der Gastgeber durchaus wiederholen soll. Für den Spielmacher selbst steht der Mannschaftserfolg zweifellos im Vordergrund: „Wie viele Tore ich dieses Mal mache, ist mir egal. Wichtig ist einfach, dass wir gewinnen. Ich freue mich auf die Stimmung in der Stadthalle und hoffe, dass wir unseren Fans einen Sieg zum Jahresabschluss schenken können.“

Der Oberliga-Meister von 2013 selbst wird die Partie an der Ostseeküste sicherlich nicht noch einmal auf die leichte Schulter nehmen. Die Erinnerungen an das ebenfalls geschichtsträchtige Duell in der Vorsaison, als der MTV nicht zuletzt aufgrund von sieben (!) vergebenen Strafwürfen in Doberan mit 22:24 verlor, dürften bei den Brandenburgern noch nicht ganz erloschen sein. Außerdem haben die Gäste trotz Rang fünf in der Tabelle etwas Nachholbedarf: die bisherige Ausbeute von 13:15 Punkten entspricht nämlich so gar nicht den selbst gesteckten Zielen und Ansprüchen der Altlandsberger.

Für die Doberaner (13. Platz/8:20 Punkte) war indes schon vor der Saison klar, dass erneut der Kampf um den Klassenerhalt im Vordergrund steht. Mit der aktuellen Platzierung wäre dieser verloren, doch bis zum Saisonfinale am 27. April bieten sich noch zwölf Möglichkeiten, die notwendigen Zähler zu sammeln. Da sich die DSV-Mannen auswärts allerdings enorm schwer tun, stehen sie in den Partien in der heimischen Stadthalle vermehrt unter Erfolgsdruck. „Wir wollen uns ordentlich präsentieren und peilen natürlich einen Sieg an, auch wenn es schwer wird. Die bisherigen Ergebnisse in der Liga haben aber gezeigt, dass jeder jeden schlagen kann. Jetzt sind wir einfach mal dran, einen Großen zu ärgern“, sagt Doberans Coach Lars Rabenhorst.

Mit einem Erfolg könnte die DSV-Sieben auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern. Nicht nur deswegen will Maximilian Lendner in der Stadthalle auf jeden Fall so anfangen, wie er einst aufgehört hatte: mit einem Sieg gegen Altandsberg.

Weitere Ansetzungen: MJD: Schwaaner SV – DSV; WJD: Laager SV – DSV.