DSV-Sieben reist nach Cottbus

Zum Abschluss der Hinrunde in der Oberliga Ostsee-Spree steht für die Handballer des Bad Doberaner SV noch einmal eines der oft titulierten Vier-Punkte-Spiele auf dem Programm. Und daher gäbe es für die DSV-Sieben (13. Platz/8:16 Punkte) auch keinen geeigneteren Zeitpunkt, als die nunmehr fast ein Jahr währende Auswärtsmisere am Sonnabend im Duell beim LHC Cottbus (10./9:15) mit einem Erfolg zu beenden. Damit würden die Doberaner die Abstiegsplätze zumindest vorerst hinter sich lassen. Trotz der späten Anwurfzeit um 20 Uhr geht es für den DSV-Tross morgen übrigens zeitig los, immerhin steht die weiteste Anreise der Saison mit knapp 380 Kilometern bevor.

„Die Reisestrapazen gilt es rechtzeitig abzuschütteln. Die Partie ist von hoher Bedeutung und so müssen wir von Beginn an auf Betriebstemperatur sein“, sagt DSV-Coach Lars Rabenhorst. Er kann im Ausweichspielort im Cottbuser Vorort Kolkwitz erneut nicht sein bestes Team ins Rennen schicken. Nebst dem mittlerweile am Knie operierten Langzeitverletzten Ingmar Rinas fällt Ben Meyer mit einer Fußverletzung bis Ende des Jahres aus. Auch Keeper Florian Voigt muss aufgrund eines Muskelfaserrisses für die Begegnung in der Lausitz passen. Für ihn wird voraussichtlich Moritz Ludwig aus der zweiten Mannschaft in den Kader rücken.

Damit steht der 24-jährige Torwart vor einem Doppeleinsatz, denn mit der DSV-Reserve (2./12:4) ist er am Sonntag in der Verbandsliga im Derby bei der HSG Uni Rostock (6./3:11) gefordert. Das Hinspiel entschieden die Münsterstädter erst in den Schlussminuten für sich und konnten mit 26:22 gewinnen. Nachdem das Team von Trainer Henning Krüger mit zwei Niederlagen in den letzten drei Spielen etwas ins Schlingern geraten ist, will man nun wieder Kurs in Richtung Meisterrunde nehmen.

Die Doberaner Handballdamen (2./16:6) machen sich schon morgen auf den Weg zum Verbandsliga-Spitzenspiel beim Ribnitzer HV (4./14:6). Torsten Römer plagen vor dem Auftritt beim Vorjahresmeister allerdings große Personalsorgen. „Aber egal, da müssen wir jetzt durch“, sagt der DSV-Trainer, der den Blick in diesem Jahr ohnehin nicht allzu sehr auf die Tabelle richtet.

Weitere Ansetzungen:

WJC: DSV – Mecklenburger SV (Sa., 14.30 Uhr, Stadthalle);
WJA: Grün-Weiß Schwerin – DSV;
MJB: ESV Schwerin – DSV;
MJC: Mecklenburger Stiere Schwerin II – DSV.