DSV-Ladies überzeugen und wollen heute nachlegen

Verbandsliga, Frauen: Doberaner SV – SV Warnemünde II 34:19 (18:14). Mit dem dritten Sieg in Serie kletterten die Doberanerinnen vorerst auf Rang drei in der Tabelle und können diesen schon heute Abend mit einem Erfolg im Nachholspiel gegen die SG Uni Greifswald/Loitz festigen. Offiziell werden die Doberanerinnen in diesem Duell zwar als Gast geführt, die Partie findet allerdings in der Doberaner Stadthalle (Anwurf: 19.30 Uhr) statt. Nachdem die Begegnung in Loitz zuvor zwei Mal abgesagt wurde, konnten sich beide Vereine auf keinen passenden Termin zur Austragung in Vorpommern einigen. So findet das erste Aufeinandertreffen nunmehr in Doberan statt, ehe man sich schon in rund vier Wochen an selber Stelle zum Rückspiel wiedersieht.

Auch gegen den SV Warnemünde II hatten die DSV-Damen in dieser Saison bereits ihre Erfahrungen gesammelt. Der 24:23-Erfolg in der ersten Runde des Landespokals war seinerzeit mehr als glücklich, bei der Neuauflage am Sonnabend in eigener Halle fiel der Sieg nun ziemlich deutlich aus. „Ich hatte im Vorfeld noch einmal an dieses Spiel und die Leistung von damals erinnert. So etwas wollte ich nicht noch einmal sehen“, berichtete Trainer Torsten Römer von seiner Ansprache.

Zwar ging der Start für die Münsterstädterinnen mit einem 0:2-Rückstand einmal mehr nach hinten los, anschließend aber nahmen sie das Heft in die Hand und lagen nach dem 4:3 (7. Minute) fortwährend in Führung. Allerdings gelang es den Gastgeberinnen lange Zeit nicht, sich etwas abzusetzen. „Wir hatten in der ersten Halbzeit noch den einen oder anderen Aussetzer dabei“, sagte Römer und meinte damit vor allem die technischen Fehler und vergebenen Torchancen auf Seiten seiner Mannschaft.

Zwar stand es zwischenzeitlich bereits 15:10 (23.), doch erst nach der Pause kam der DSV-Zug richtig ins Rollen. „Wir wollten direkt mit Wiederbeginn richtig Gas geben. Das ist uns toll gelungen und ich konnte im weiteren Verlauf munter durchwechseln“, freute sich Römer. Die nachlassenden Gäste trafen so nur noch in der Phase zwischen dem 25:14 (39.) und dem 29:19 (48.) ins Schwarze. Letztlich feierten die Doberaner Damen trotz dreier verworfener Siebenmeter mit dem 34:19 ihren höchsten Saisonsieg.

DSV: Stahnke, Schreiner – Schmidt 8, Dobbert 3, Berg 4, Wende 5, Schriewer 3, Furche, Nowak, Ott 6, Rosenkranz 1, Davidek, Busch, Meyer 3/1.