Handballer stehen unter Erfolgsdruck

Oberliga-Männer des Doberaner SV empfangen morgen den VfV Spandau / Reserve bestreitet Spitzenspiel.

Letzter gegen Drittletzter – das morgige Duell der Handballmänner des Doberaner SV mit dem VfV Spandau steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfes der Oberliga Ostsee-Spree. Und in diesem haben die Münsterstädter (14. Platz/4:14 Punkte) derzeit ordentlich Nachholbedarf. Im bisherigen Saisonverlauf steht für die DSV-Sieben lediglich ein Saisonsieg zu Buche. Gegen die Gäste aus Berlin (12./6:12) soll endlich der zweite Erfolg gelingen. Vielleicht hilft hierbei die frühere Anwurfzeit in der Stadthalle: aufgrund des geplanten Sportlerballes des Gesamtvereins – dieser wurde mittlerweile aus organisatorischen Gründen abgesagt – erfolgt der Anpfiff am Sonnabend bereits um 17.30 Uhr.

Grund zum Feiern soll es aus Doberaner Sicht trotz der Absage geben. „Ohne Frage ist die Partie gegen Spandau ein sehr wichtiges Spiel und wir wollen es unbedingt gewinnen“, sagt DSV-Trainer Lars Rabenhorst. Er weiß, dass seine Mannschaft angesichts der anhaltenden Erfolgslosigkeit unter erhöhtem Druck steht. „Die Liga ist zwar weiterhin eng beieinander, aber nur mit Siegen können wir uns aus der Gefahrenzone befreien“, so Rabenhorst. Bei einer weiteren Niederlage würden die Doberaner als Schlusslicht den Anschluss an die Mitkonkurrenten schon etwas aus den Augen verlieren.

Eine gänzlich andere Konstellation ergibt sich morgen für die Doberaner Männer-Reserve. Der DSV II (1./10:0) bekommt es als Tabellenführer der Ost-Staffel der Verbandsliga mit seinem direkten Verfolger vom HSV Grimmen II (2./8:0) zu tun. Beide Teams gehen mit jeweils weißer Weste in dieses Spitzentreffen, dass für die Doberaner schon gleichbedeutend mit dem Ende der Hinrunde ist. Mit einem weiteren Sieg würde man die eigenen Ambitionen auf das Erreichen der Meisterrunde nochmals unterstreichen.

Weitere Ansetzungen: Frauen: DSV – SV Warnemünde II (Sa., 15 Uhr, Stadthalle); MJB: Fortuna Neubrandenburg (Sa.).