In der Schlussviertelstunde geht die Post ab

Die Gäste machten es den DSV-Damen wahrlich nicht leicht. Am Ende stand dennoch ein klarer Doberaner Sieg zu Buche.

Verbandsliga, Frauen: Doberaner SV – SV Eintracht Rostock 31:25 (13:13). Mit dem vierten Saisonerfolg festigten die Doberanerinnen (3. Platz, 8:4 Punkte)ihren Rang im oberen Tabellendrittel. Durch die überraschende Niederlage des bis dato verlustpunktfreien Tabellenführers Motor Barth ist sogar der Kontakt zur Spitze wieder hergestellt. Lange Zeit sah es am Sonnabend jedoch nicht nach einem Doberaner Sieg aus. „Die ersten Minuten konnte man es kaum mit ansehen“, haderte Trainer Torsten Römer mit dem abermaligen Fehlstart seiner Mannschaft. Rostock legte schnell ein 6:1 vor (7.) und verteidigte die Führung bis kurz vor dem Pausenpfiff.

Anja Frank sorgte nach dem Wiederbeginn für den ersten Doberaner Vorsprung (14:13, 31.), doch es blieb gegen die jungen Rostockerinnen ein hartes Stück Arbeit. Die Gäste gingen nochmals in Front, doch nach einer gelben Karte für Torsten Römer (47.) kippte das Spiel komplett zu Gunsten der DSV-Ladies. „Vielleicht war es eine Art Weckruf. Wir waren der Eintracht in jedem Fall konditionell etwas voraus. Plötzlich lief es einfach“, so Römer.

Binnen zehn Minuten drehten die Gastgeberinnen die Partie so vom 19:20 zum 31:22, verfielen im Gefühl des sicheren Sieges in den letzten Minuten aber wieder in alte Muster der Anfangsphase und gestatteten dem Gegner noch etwas Ergebniskosmetik.

Bereits am Sonnabend sind die DSV-Handballerinnen an selber Stelle nochmals gefordert und sollten von Beginn an konzentriert zu Werke gehen. Gegen den SV Warnemünde II (11., 2:8) gab es erst vor wenigen Wochen einen mehr als glücklichen Sieg im Pokalwettbewerb.

DSV: Schreiner – Schmidt 7, Dobbert, Berg 1, A. Frank 6, Wende 6/3, Schriewer, Nowak, Ott 3, Rosenkranz 4, Davidek, Busch, Meyer 4, S. Frank.