Handballerinnen verpassen möglichen Heimsieg

DSV-Damen unterliegen dem Spitzenreiter Motor Barth mit 20:22.

Bad Doberan. Möglichkeiten, dem aktuellen Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga ein Bein zu stellen, hatten die Frauen des Doberaner SV im Heimspiel gegen den SV Motor Barth zur Genüge. Doch weil die eigene Torausbeute einmal mehr zu wünschen übrig ließ, ging die Partie für die DSV-Ladies letztlich völlig unnötig mit 20:22 (11:8) verloren.

Dabei erwischten die Gastgeberinnen gegen den mit einer weißen Weste angetretenen Tabellenführer aus Vorpommern einen gelungenen Auftakt und hatten sich nach dem anfänglichen 3:4-Rückstand (9.) in ihrer besten Phase bis auf 11:6 (28.) absetzen können. „Unser guter Start hielt leider nur bis kurz vor der Halbzeit an. Die letzten beiden Gegentreffer waren völlig unnötig. Und überhaupt haben wir schon in den ersten dreißig Minuten viele klare Torchancen ausgelassen“, sagte Doberans Trainer Torsten Römer.

Ein Manko, dass sich nach dem Wiederanpfiff fortsetzte – und von den Gästen gnadenlos bestraft wurde. Barth ging so nach einer Dreiviertelstunde erstmals wieder in Front (14:13). Bis in die Schlussphase hinein entwickelte sich anschließend ein enger Kampf um die beiden Punkte. Den DSV-Damen gelang noch einige Male der Ausgleich (14:14, 15:15, 17:17), doch mit einer Serie von drei Treffern am Stück führte die Motor-Sieben die Vorentscheidung zu ihren Gunsten herbei – 20:17 (56.).

„Wir haben einmal mehr den Start in die zweite Halbzeit verschlafen. Und als wir dann in Rückstand geraten sind, kamen wir nicht mehr richtig in Tritt“, ärgerte sich Römer über die zweite Heimniederlage der laufenden Saison. Während die Bartherinnen mit fünf Siegen aus fünf Spielen weiterhin an der Tabellenspitze stehen, fielen die DSV-Handballerinnen mit einem ausgeglichenen Punktestand von 4:4 vorerst auf Rang fünf zurück. Nachdem die bereits einmal neu terminierte und für den kommenden Sonntag geplante Partie bei der SG Uni Greifswald/Loitz abermals verlegt wurde, geht es für die Doberanerinnen erst am 21. Oktober mit dem Auswärtsspiel beim Stralsunder HV weiter.

DSV: Stahnke, Schreiner – Schmidt 3, Dobbert 3, Berg 3/2, A. Frank 3, Wende 4/1, Furche 1, Nowak, Ott, Rosenkranz, Davidek, Busch 2, S. Frank.